Erfolgreicher Saisonauftakt in Altenau - Seesener gewinnen Hauptklassen

Die Saison ist erfolgreich gestartet. Unter Einhaltung der Corona-Regeln gab es am 5. Juli den 1. Landesranglistenlauf in Altenau. Der Sieg in den Niedersachsen-Wertung in den Hauptklassen ging an den MTV Seesen durch Ole Hennseler und Birte Friedrichs, die sich allerdings der Sächsin Paula Starke vom USV TU Dresden geschlagen geben musste.

Der MTK Bad Harzburg hatte den Lauf ausgerichtet. Die Teilnehmer zeigten sich sehr zufreiden und froh, endlich wieder einen Wettkampf laufen zu dürfen. Weiter geht es eine Woche später am Sonntag, 12. Juli, an selber Stätte. Vom Mitteldistanz-Wettkampf gibt es ein kurzes Video.

Eike Bruns


 

Niedersächsische Saison beginnt am 5. Juli

Nachdem am Freitag Niedersachsens Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, in Aussicht gestellt hat, dass Wettkampfveranstaltungen unter bestimmten Voraussetzungen sehr bald wieder stattfinden dürfen, manifestiert sich der Plan, dass die niedersächsische Orientierungslauf-Saison am Sonntag, 5. Juli, beginnt. Das hatte der Landesfachausschuss vor Wochenfrist beschlossen (Details siehe Protokoll).

Unter Wahrung der in der Corona-Phase gültigen Kontaktbeschränkungen sollen die Wettkämpfe in sehr einfachem Organisationsaufwand stattfinden. Dazu gehören unter anderem der Verzicht auf Zielwiese, Waschgelegenheiten, Schnellwertung und ähnlichem. Die Startliste wird in einem großzügigen Zeitfenster als freie Startliste organisiert. Eine Zwei-Tages-Veranstaltung über ein Wochenende wird es mit Verzicht auf ein Massenlager vorerst nicht geben. Daher werden zwei Wettkämpfe am selben Ort an zwei aufeinanderfolgenden Sonntagen stattfinden.

Der Plan ist, dass zum Auftakt am 5. Juli der MTK Bad Harzburg eine Mitteldistanz in Altenau auf dem Gelände der DM Team 2019 ausrichtet. Am 12. Juli folgt an selber Stätte eine Langdistanz. Beide Läufe werden als Landesranglistenlauf gewertet, wenn über die gesamte Saison mindestens fünf Landesranglistenläufe zusammenkommen.

Der Landesfachausschuss hat vorerst nur die Planungen bis zur Sommerpause ins Auge gefasst. Über die Fortführung nach den Sommerferien berät der Ausschuss später, da sich die Lage durch Corona noch in viele Richtungen ändern kann. Bis zum Sommer standen ohnehin nur noch zwei Wettkampfwochenenden an. Der Termin des so genannten Hamburg-Wochenendes Ende Juni, das der SC Klecken und der OSC Hamburg ausrichten, war aber bereits verschoben worden. Es soll nun am zweiten Oktober-Wochenende stattfinden. Alle weiteren Veranstaltungen bleiben vorerst wie geplant bestehen.

Entscheidend wird dabei sein, wie sich die Corona-Lage weiterentwickelt und welche Erfahrungen sich aus den ersten Wettkämpfen im Harz ableiten lassen. Die endgültige Entscheidung, ob die Wettkämpfe in Altenau wie geplant stattfinden können, fällen am Ende die Genehmigungsbehörden - vor allem das Gesundheitsamt. Dadurch kann es unter Umständen zu relativ kurzen Vorlaufzeiten kommen, die Meldefristen werden daher auch unter einer Woche liegen.

Eike Bruns


 

Landesfachausschuss berät über Saisonstart

Am Donnerstag kommt der Landesfachausschuss (online) zu seiner ersten Sitzung des Jahres 2020 zusammen. Bei der Videokonferenz geht es unter anderem darum, wann wieder Wettkämpfe veranstaltet werden. Denkbar sind Lösungen mit ersten Wettkämpfen vor den Sommerferien. Genau so gut ist es aber auch möglich, dass es wegen der Corona-Krise in diesem Jahr keine Landesmeisterschaften mehr gibt. Was unter Einhaltung aller Regelungen nötig und möglich ist, will der Ausschuss beraten. Ein weiterer Punkt auf der Tagesordnung ist die Wiedereinführung des einstigen Zweitstartrechts.

Eike Bruns


 

Landesstützpunkt ruft zu Challenge auf: Entwickelt kontaktfreie Wettbewerbe

Der Landesstützpunkt Süd-Ost-Niedersachsen ruft in der Corona-Zeit zu einer wichtigen Challenge auf: Entwickelt den ersten genehmigten Touch-Free-OL.

Darum geht es: Je weniger Kontaktrisiken eine Sportart hat, desto größer sind die Chancen, dass sie wieder Wettkämpfe ausrichten kann.  Als Stützpunkt können wir im Training die Ideen ausprobieren und – das ist wichtig – einen Vorschlag daraus machen, den der Landesfachausschuss genehmigen kann. Damit können dann die Veranstalter zu den verschieden Behörden gehen, und Ihr könnt wieder Wettkämpfe laufen. Unten findet Ihr Ideen von uns, Eure könnt ihr gesammelt oder einzeln an Martin und mich schicken.

Die 10 Leitplanken des DOSB:

  • Distanzregeln einhalten
  • Körperkontakte (auf das Minimum reduzieren) vermeiden
  • Freiluftaktivitäten präferieren
  • Hygieneregeln einhalten
  • Umkleiden und Duschen zu Hause
  • Fahrgemeinschaften vorübergehend aussetzen
  • Veranstaltungen wie Mitgliederversammlungen und Feste unterlassen
  • Trainingsgruppen verkleinern
  • Angehörige von Risikogruppen besonders schützen
  • Risiken in allen Bereichen minimieren

Und hier die ersten Ideen und Anregungen:

Touch-Free-OL

  • Pro Minute und Startgasse nur eine Person
  • Kartenausgabe: Wie geht das, dass man nur seine Karte anfasst?
  • Stempeln: SIAC/Touch-free, Löschen/kontrollieren mit „Spukschutz“ wie an der Supermarktkasse. Zielstempel:?
  • Siegerehrung und ggf. Schnellwertung im Internet.
  • Keine Dusche, keine Vereinszelte, jeder legt seine Umziehsachen extra mit 2m Abstand ab, der Veranstalter kontrolliert.

Thilo Bruns und Martin Hennseler


 

Stützpunkttrainer geben Tipps für die Corona-Phase

Als verantwortliche Trainer wir haben das Training in unserem Landesstützpunkt (Süd-Ost) auf „Gesundheitstraining“ umgestellt und suchen verstärkt den (telefonischen) Kontakt zu unseren Schützlingen. Unten findet Ihr die Begründung für diese Umstellung. Ich fände es gut, wenn sich möglichst viele unserem Ansinnen anschließen würden.    

Ich arbeite auch derzeit noch mit einer größeren Anzahl von Jugendlichen zusammen, dabei stelle ich verstärkt Verhaltensveränderungen fest. Im Wesentlichen handelt es sich dabei um „Rückzugstendenzen“ wie sie etwa im Zusammenhang mit Depressionen bekannt sind (bemerkenswert ist, dass es in meinem Umfeld kaum einen Anstieg von aggressiven Verhalten gibt).

Da es für die aktuelle Situation zumindest für Jugendliche kaum passende sozialpsychologische Studien gibt, ist es schwer, wissenschaftlich exakt begründbare Prognosen zu stellen. Dennoch lässt sich eine bestimmte Tendenz erkennen.

Grundsätzlich stellt eine Veränderung der äußeren Lebensumstände eine starke psychische Belastung dar. Bei Jugendlichen – insbesondere in der Phase der Pubertät – kommen innere Veränderungen und die Suche nach Lebenszielen hinzu. Das äußere Durcheinander trifft bei ihnen auch noch auf ein inneres Durcheinander. Erwachsene haben hingegen in der Regel schon Krisen gemeistert und bereits ihren „Platz im Leben“ gefunden und sind daher meist weniger anfällig für äußere Veränderungen.

Wenn Jugendliche der derzeitigen Situation länger ausgesetzt bleiben, ist mit großer Wahrscheinlichkeit mit vermehrten Problemen bei der sozialen Partizipation bei Jugendlichen zu rechnen (was sich zunächst am deutlichsten im Schulunterricht zeigen wird). Darüber hinaus erwarte ich anhand der einigermaßen übertragbaren Studien eine Erhöhung von psychischen Erkrankungen (insbesondere Depression), eine erhöhte Suizidrate und eine verringerte durchschnittliche Lebenswertung.

Dem können und sollten alle, die mit Jugendlichen arbeiten, entgegen wirken. Oft reicht es den sprachlichen Kontakt zu Jugendlichen zu suchen und ihnen sinnvolle Aufgaben zu stellen.

 

Nachfolgend die Trainingsempfehlungen

Sicherlich habt Ihr Euch aufgrund der aktuellen Situation auch schon gefragt, ob und wie Training im Moment sinnvoll ist. Dazu gibt es von uns zwei Antworten. Niemand kann derzeit genau sagen, wann und wie der Wettkampfbetrieb wieder aufgenommen wird. Daher ist das normale Training, das auf die Vorbereitung von Wettkämpfen ausgerichtet ist, derzeit nicht sinnvoll und darüber hinaus teilweise nicht erlaubt.

Allerdings ist Training derzeit besonders wichtig, um gesund zu bleiben. Und Ihr habt jetzt die Chance, mit Eurem Training die Grundlagen für künftige Erfolge zu legen. Wir stellen daher das Training nicht ein sondern um:

In den nächsten Wochen sollt ihr alleine trainieren und per E-Mail oder Telefon den (Landesstützpunkt-) Trainern berichten, was ihr gemacht habt.

Im Folgenden einige grundsätzliche Aussagen zum Training in der momentan Situation.

Training und Gesundheit

  • Training stärkt die Immunabwehr
  • Durch Training werden „Glückshormone“ ausgeschüttet, die Euch widerstandsfähiger machen  
  • Training hilft den Tag zu strukturieren und gibt Anlass mit anderen über Telefon oder E-Mail darüber zu reden

Aber: Am Ende eines Trainings und bis zu vier Stunden danach (bei intensivem Training) seid Ihr anfälliger für Krankheiten. Daher müsst ihr in dieser Zeit besonders vorsichtig sein (danach schnell umziehen, duschen, Ruhe, keine Kontakte, darüber hinaus solltet Ihr kein intensives Training durchführen.)

Wettkampftraining

Viele Aspekte eines Wettkampftrainings sind derzeit nicht erlaubt oder bedenklich

  • Training in Gruppen
  • Organisierte OL-Trainings
  • Fahrten zu einem Training
  • Stadt-OL-Trainings

Allerdings benötigt man für eine gute Wettkampfleistung ja auch Ausdauer, Kraft und Beweglichkeit. Und grade in diesen Bereichen habt Ihr alle viele Verbesserungsmöglichkeiten. Insofern könnt Ihr im Moment sogar noch mehr für künftige Medaillen tun als sonst.

Training nur allein?

Grundsätzlich sollt Ihr im Moment allein – oder mit Familienmitgliedern – trainieren. Wenn man im Wald eine zweite Person trifft und mit zwei Metern Abstand auf einen Waldweg nebeneinander oder auf einem Pfad hintereinander läuft, ist das kein Problem.

Was soll trainiert werden?

Laufeinheiten im Wald: In Intensität und Umfang können sie zwischen langen Ausdauerläufen und Fahrtspielen liegen, inklusive Querlaufen im Wald. Lauf-ABCs sollten in Laufeinheiten integriert werden, damit man nicht immer wieder an eine Stelle zurückgeht. Intervalle und andere sehr intensive Einheiten solltet Ihr wegen der Belastung des Immunsystems derzeit nicht machen.

Teletraining: Auf youtube gibt es jede Menge Videos zum Mitmachen für Krafttraining (z.B. unter "Calisthenics"), Koordination oder Beweglichkeit (Auch Streetdance, Jump style und andere eher ausgefallene Dinge helfen, die Koordination zu verbessern). Diese sind nicht immer genau zielführend für Euren Trainingsbedarf, allerdings „redet da jemand mit Euch“, was im Moment ein wichtiger Nebeneffekt ist.

Zur OL-Technik erhaltet Ihr von den Landesstützpunkttrainern Theorieeinheiten.

Trainingsumfang

Minimum:

Ihr solltet jede Woche mindestens 3 Laufeinheiten schaffen (Ab D/H 14).

Maximum:

Am Tag: Warm-Up 15 min., Teletraining 45 min., Ausdauereinheit 105 min (H20).

In der Woche müsst ihr mindestens einen Ruhetag einplanen.

 

Thilo Bruns und Martin Hennseler


 

OL-Winterserie Nord mit vier Wertungsläufen

Mit nur vier von sechs ausgerichteten Veranstaltungen endete die OL-Winterserie Nord bereits am 1. März. Die beiden letzten Läufe in Norderstedt und Klecken wurden mit Rücksicht auf die Ansteckungsgefahr durch das Corona-Virus abgesagt. Dennoch beteiligten sich an den ersten vier Veranstaltungen 144 Läufer/innen. Die meisten kamen, wie in jedem Jahr, aus den drei Nord-Bundesländern.

Die Planungen sahen in diesem Jahr zum ersten Mal sechs Wertungsläufe vor. Die  besten vier bei den Läufen erzielten Punktzahlen sollten in die Gesamtwertung eingehen. Aber die Veranstaltungen liefen nicht wie geplant:  Schon im Februar kam es zu Terminverschiebungen durch die Orkane „Sabine“ und „Viktoria“. Sie zogen an den Veranstaltungstagen durch, zum Glück ohne große Schäden in den Waldgebieten zu verursachen. Anfang März fiel dann die Entscheidung, wegen des Corona-Virus die beiden letzten Veranstaltung, in der zweiten Märzhälfte, abzusagen.
Am Ende zählten die besten drei Ergebnisse aus vier Läufen. So gewann die Gesamtwertung Michael Schwien vom SC Klecken vor Christoph Freudenfeld, TSV Worpswede. Bei den Damen lag Silvia Nolte, TSV Nusse, vor Ieva Grahl vom Preetzer TSV.

Uwe Dresel


 

Landesfachausschuss wird Terminkalender überarbeiten

Die Absage des Erlebnisturnfestes 2020 und mögliche Verschiebung auf 2022 hat auch Auswirkungen auf den aktuellen Terminkalender für Orientierungslauf-Veranstaltungen. Die Landesmeisterschaften Einzel und Staffel werden nun nicht mehr am Himmelfahrtswochenende in Oldenburg stattfinden können.

Nach heutigem Stand ist ohnehin unsicher, ab wann Sportbetrieb wieder regulär möglich ist. Veranstaltungen im April scheinen beispielsweise kaum mehr denkbar, weil eine längerfristige Planung ausgeschlossen ist. Der Landesfachausschuss Orientierungslauf wird den Terminkalender überarbeiten. Allerdings wird das erst möglich sein, wenn absehbar wird, dass Sportveranstaltungen wieder angeboten werden dürfen. Einflussfaktoren werden dabei auch mögliche Neuterminierungen auf Bundes- und internationaler Ebene haben.

Sobald eine Normalisierung des Alltags absehbar wird, werden die Planungen starten. Informationen werden dann zeitnah fließen.

Eike Bruns


 

Helfer werden für das Erlebnis Turnfest 2020

Im Rahmen des Erlebnis-Turnfestes am Himmelfahrtswochenende gibt es jede Menge OL-Aktivitäten. Das sind zuerst die drei Wettkämpfe, LM-Lang, LM Staffel und LRL Mittel, bei denen Helfer benötigt werden. Auch unser Info-Stand auf dem Erlebnis-Pfad im Schlossgarten braucht an allen Tagen fachkundige Betreuung. Dazu kommt der Turnergruppen-Wettstreit und der Show-Wettkampf.

Alle Helfer  erwarten einige Vergünstigungen. So wird z.B. der Turnfest-Betrag vollständig zurückerstattet. Eine Übernachtungs-Pauschale von 15 Euro pro Person und Nacht wird ausgezahlt und es soll ein Helfer-T-Shirt vorbereitet werden. Jeder angemeldete Teilnehmer des Erlebnis-Turnfestes kann auch als Helfer fungieren.

Wenn Ihr helfen könnt, solltet Ihr Euch bis zum Mittwoch, 25. März, bei mir melden. Bitte meldet Euch nicht im Volunteer-Portal des Turnfestes an.

Ich benötige folgende Angaben von Euch:

  • Name
  • Wettkämpfe, an denen ihr selbst teilnehmen wollt
  • Tage, an denen ihr helfen könnt (20.-24. Mai möglich)
  • T-Shirt-Größe

Die Meldungen gehen an: stellv.landesfachwart@ntb-ol.de

Jeder Helfer soll die Möglichkeit haben, auch an den Wettkämpfen teilzunehmen. Wir können bis zu 45 Helfer anwerben. Nach Eingang Eurer Anmeldungen werde ich mit Werner Drese eine Auswahl vornehmen. Eine Rückmeldung erfolgt ab dem 14. April.

Joachim Stamer


 

Niedersachsen einmal unter den Top 30 bei Junioren-WM

Bei den Junioren-Weltmeisterschaften im Ski-Orientierungslauf standen auch zwei Niedersachsen im Aufgebot der deutschen Nationalmannschaft. Pia und Tom Buchholz vom MTK Bad Harzburg hatten sich für die Titelkämpfe im nordschwedischen Umeå qualifiziert. Dabei schaffte Tom Buchholz einmal den Sprung unter die besten 30.

Auf der Langstrecke kam der erst 17-Jährige auf Platz 27. Sowohl im Sprint als auch über die Mittelstrecke belegte er den 31. Platz. Das deutsche Staffelteam, in dem Tom Buchholz auf der zweiten Strecke eingesetzt war, kam auf den elften Rang.
Seine Schwester Pia schaffte ihr bestes Resultat bei der Mitteldistanz. Die Juniorin wurde 31., bei der Langstrecke erreichte sie Platz 36. Im Sprint konnte die Studentin nicht antreten, da sie wegen Prüfungen erst später nach Schweden reisen konnte.
Ursprünglich sollten die Junioren-Weltmeisterschaften Anfang Februar im lettischen Madona stattfinden. Wegen Schneemangels wurden sie nach Umeå verlegt.

Eike Bruns


 

Landeskader nutzt voll besetztes Trainingswochenende

Sehr groß war die Resonanz des Landeskaders auf das Trainingslager im Raum Hildesheim. Der Kader nutzt traditionell das Wochenende zum Saisonauftakt.

Trainingsstart war am Freitagabend mit einem Nacht-Sprint-OL im Südwaldviertel Diekholzens. Eine schöne OL-Karte, vorbereitet von Maren Strauß, diente Nilas Stamer als Grundlage für kräftezehrende Bahnen mit ein paar Routenentscheidungen.
Der Samstag startet immer mit einem frühen Warmup-Läufchen. Danach folgte ein Technik-Training und mittags der traditionelle OL auf dem Marienburgberg. Das Wetter war den mehr als 70 Teilnehmern hold, so dass viele nach dem Lauf zufrieden Muffins aßen.
Das legendäre Raclettessen am Samstagabend musste durch die hohe Teilnehmerzahl in diesem Jahr sogar in zwei Schichten ausgetragen werden.
Der Sonntag bot dann ein anderes Bild. Es regnete in Strömen, so dass der Vielposten-OL auf andere Weise fordernd war. Trotzdem war die Teilname ungebrochen.
Landesjugendfachwart Christoph Hofmeister zeigte sich sichtlich zufrieden mit der Motivation seiner Teilnehmer. Weiter geht es für den Landeskader in der Woche vor Ostern nach Dänemark.

Joachim Stamer


 

Viel Orientierungslauf auf dem Erlebnisturnfest - jetzt anmelden

Seit langer Zeit der Abwesenheit wird es im Rahmen des Erlebnisturnfestes am Himmelfahrtswochenende  (21.-24. Mai) endlich wieder einmal Orientierungslauf-Veranstaltungen geben. Wo können wir uns besser präsentieren als auf dem Turnfest?!

Das Programm: Donnerstag, 21. Mai, Landesmeisterschaft Lang, Freitag 22. Mai, Landesmeisterschaft Staffel (als Sprintstaffel), Samstag, 23. Mai, Landesranglistenlauf Mitteldistanz.

Um sich für diese Wettkämpfe anzumelden, muss man sich auf der Homepage des Turnfestes http://www.erlebnisturnfest.de/ für das Turnfest anmelden (Meldeportal) und eine Turnfest-Karte lösen.

Um gemeinsam untergebracht zu werden, solltet Ihr als Unterkunft die IGS Kreyenbrück im Meldeportal angeben. Für Turnfest-Karten Inhaber kostet eine Massenlager-Übernachtung mit Frühstück 13 Euro.

Zuzüglich zur Turnfest-Karte wird ein Startgeld mit 10 Euro pro Person und Wettkampf berechnet. Nutzt die Gelegenheit, um auch andere Sportarten kennenzulernen und zu erleben!

Die Turnfest-Karte bietet eine ganze Reihe von Möglichkeiten, unter Anderem die kostenlose Nutzung aller VWG Busslinien oder freien Eintritt ins OLantis-Erlebnisbad.

Es finden auch noch viele weitere OL-Aktivitäten statt. So nehmen ein paar unserer Landeskader z.B. am NTB-Show-Wettkampf teil. Auf dem Erlebnispfad im Schlossgarten gibt es einen OL-Infostand mit einem Mitmach-Angebot für alle Turnfestteilnehmer. Am Freitagnachmittag gibt es einen OL für den Turnergruppen-Wettstreit. Im Rahmen der Turnfest-Akademie wird es außerdem ein Angebot "Orientierungslauf" geben.

Für unsere Wettkämpfe, sowie die weiteren Angebote werden viele Helfer gesucht. Dazu wird in Kürze noch mal ein gesonderter Aufruf erfolgen.

Helfer können den Turnfest-Beitrag erstattet bekommen.

Aber zuerst:

  1. Turnfest-Karte lösen
  2. Wettkämpfe über das Turnfest-Portal buchen: 27.100 Landesmeisterschaft Langdistanz,  27.200 Landesmeisterschaft (Sprint-) Staffel,  27.300 Landesranglisten-OL Mittel Achtung: Die "Feinmeldung" mit Kategorien, namentliche Staffelmeldung und Sportident muss anschließend über den O-Manager vorgenommen werden.
  3. Übernachtung (IGS Kreyenbrück) buchen

Bei Fragen könnt ihr euch gerne an uns wenden:

Joachim Stamer: stellv.landesfachwart@ntb-ol.de

Werner Drese: breitensport-und-schule@ntb-ol.de

Stephan Schliebener: kartenwesen@ntb-ol.de

Joachim Stamer


 

Rekordbeteiligung beim Trainings-Wochenende

Schon seit etlichen Jahren zieht das Winter-OL-Wochenende im Februar die OLer aus dem südlichen und mittleren Niedersachsen zu einem kleinen Saisonauftakt in den Raum Hildesheim. Die Karte rund um die bekannte Marienburg bei Nordstemmen gibt es seit 1997 (sie wird ständig aktualisiert) und das Trainingsangebot im Februar seit 1999.


In den letzten Jahren sind neue Karten in Diekholzen und Hildesheim hinzugekommen. So konnte sich ein Wochenendprogramm entwickeln, das von den Jugendlichen gerne zu einem ersten D-Kader-Treffen genutzt wird, wobei die OL-Trainings offen für alle sind.
Diesmal schien das Ganze unter keinem guten Stern zu stehen: Für alle drei Tage war viel Regen vorhergesagt, doch blieben wir am Freitag abend und Samstag zum Glück verschont.
Nur der Sonntag Vormittag wurde total nass.
Umso erfreulicher die Beteiligung: 80 Läufer/innen beim traditionellen Drei-Bahnen-OL rund um die Marienburg bedeuten Rekord.


Los ging es am Freitag abend mit einem Nacht-OL-Sprint im Südwesten von Diekholzen. Die kleine Karte dafür hat die 14jährige Maren Strauß gezeichnet, ein schönes Erstwerk, und für diesen Zweck bestens geeignet. Am schnellsten unterwegs waren die Brüder Ole und Theo Hennseler vom MTV Seesen, wobei Ole als Elite-Nationalmannschaftsläufer sozusagen außer Konkurrenz dabei war. Die Jugend kann ihm nacheifern.
Am Samstag vormittag organisierte Joachim Stamer im Diekholzener Beustertal ein spezielles Technik-Training mit vielen Entscheidungen zu falschen und fehlenden Posten, wobei Gründlichkeit vor Schnelligkeit angesagt war.
Ab Mittag waren dann im z.T. steilen und ruppigen Gelände rund um die Marienburg die physischen Qualitäten gefragt, wie gewohnt auf drei ganz verschiedenen Strecken Lang-Mittel-Kurz, die auch auf reduzierten Karten ohne Wege absolviert werden konnten.

Wie gesagt leider verregnet wurde das Trainings-Wochenende mit einem Vielposten-OL im Gelände des Landesranglisten-Finales 2019 in Diekholzen abgeschlossen. Trotz der widrigen Verhältnisse gingen 40 Läufer/innen auf die von Joachim Stamer konzipierten Bahnen.
Die Trainingsläufe wurden zur besseren Auswertung mit SPORTident durchgeführt, wobei wir diesmal die aktuellen NTB-Stationen nutzen konnten, die anschließend zur Wartung, sprich Batteriewechsel, nach neun Jahren problemloser Nutzung eingeschickt worden sind.
Dennoch können wir weiterhin alte SI-Chips mit Nummern kleiner eine Million gebrauchen.
Wer also noch einen oder mehrere solcher alten SI-Chips ungenutzt zu Hause herumliegen hat, kann sie gerne dem D-Kader zukommen lassen.

Stephan Schliebener

Zu den Ergebnissen


 

Für das traditionell im Februar stattfindende Technik-Trainingslager verschlug es das Nachwuchsteam dieses Jahr nach Hamburg. Vom 17.-21.02. wurden in der Hansestadt und rund um Rosengarten insgesamt acht Trainingseinheiten durchgeführt, die für ein volles Programm sorgten. Dabei konnten einige vom Hamburg-OL bekannte Gelände genutzt werden.

Der Fokus lag auf dem Einüben einer schnellen Anpassung von Tempo, Taktik und Technik, was in den einzelnen Trainingseinheiten auf unterschiedliche Weise gefordert wurde. Beim Multitechnik-OL im Klecker Wald zum Start der Woche musste beispielsweise schnell zwischen verschiedenen Techniken umgeschaltet werden, da die Aufgabenstellung durch verschiedene Kartenpräparationen wechselte. Weitere technische Einheiten waren ein Grob- & Fein-O-Training (Sunder), ein Kompass-Nacht-OL (Niendorfer Gehege), der Tempo-Technik-OL (Heimfelder Holz) und ein Isohypsentraining (Haake). Mehr auf Tempo und Taktik lag das Augenmerk bei den Sprint-OL-Intervallen mit Massenstart (Hafencity) und dem O400-Test, bevor den 18 Athleten bei der Mitteldistanzverfolgung (Klecker Wald Nord) zum Abschluss nochmal alles abverlangt wurde. Bei den Theorieeinheiten zwischendurch standen die Arbeit mit EYOC-Karten, Geländefotos und bisher veröffentlichten Informationen dazu im Mittelpunkt.

Wer dachte, die Wälder um Hamburg wären flach und langweilig, wurde eines Besseren belehrt: Zwar gab es auf manchen Karten auch sehr flache Abschnitte, die sich immerhin gut zum Richtungslaufen eigneten, aber mehrheitlich boten die Gelände ein abwechslungsreiches Relief. Das in der Vorwoche wütende Sturmtief muss zwar mit enormer Wucht über Hamburg gefegt sein, die Wälder hielten aber glücklicherweise Stand, wie Uwe Dresel nach einer Waldbegehung im Vorfeld des Trainingslagers feststellte. Weder Waldbetretungsverbote noch umgefallene Bäume behinderten somit die Trainingsaktivitäten. So war typisches Hamburger Wetter mit täglichem Nieselregen, grauem Himmel und niedrigen Temperaturen das einzige, aber verschmerzbare Hindernis.

Ein besonderes Erlebnis waren sicher die Sprint-Intervalle in der Hafencity. Gestartet wurde in Gruppen in der Speicherstadt, danach ging es unter anderem durch den Grasbrookpark, unterhalb der Elbphilharmonie vorbei und über Brücken und den Traditionsschiffhafen hinüber zu den Magellanterrassen.  Ein großartiges Ambiente, das man einfach mal erlebt haben muss! Aber auch die anderen Trainings kamen gut an. Vor allem die gut belaufbaren Harburger Berge machten Spaß, aber auch nach dem Verfolgungsrennen am letzten Tag konnte man in viele erschöpfte, aber glückliche Gesichter blicken. Die Routine scheint nach dieser O-lastigen Woche jedenfalls wieder zurück zu sein, einem erfolgreichen Saisonstart beim ersten Bundeswettkampf am nächsten Wochenende steht also nichts mehr im Wege!

Untergebracht war das Team in der Jugendherberge an der Horner Rennbahn, die vor allem mit dem riesigen Buffet zum Abendessen überzeugte. Von dort aus konnten alle Trainings gut erreicht werden, die Laufbahn für den O400 sogar zu Fuß. Die Trainingskarten stellten der OSC Hamburg und der SC Klecken aus ihrem abwechslungsreichen Repertoire zur Verfügung, beide Vereine unterstützten auch tatkräftig bei den Vorbereitungen. Vielen Dank dafür!

Das nächste Treffen des Nachwuchskaders wird in knapp vier Wochen beim Sprint- und Athletikwochenende in Göttingen sein, wo den Bundestrainern ebenfalls niedersächsische OLer unterstützend zur Seite stehen werden.

Nina Döllgast


 

Anke von Gaza wird Deutsche Vizemeisterin

Bei den Deutschen Meisterschaften im Ski-Orientierungslauf über die Langdistanz hat Anke von Gaza vom OLV Uslar am Sonntag Silber bei den Seniorinnen gewonnen. In der am besten besetzten Damenkategorie der Titelkämpfe, die im tschechischen Harrachov ausgetragen wurden, musste sie sich nur der Favoritin Anne Heinemann vom SV Robotron Dresden geschlagen geben.

Die Meisterschaften wurden in einer Kooperation vom tschechischen Verein Slavia Liberec am Westrand des Riesengebirges ausgetragen, wo - im Gegensatz zu fast allen Skigebieten Deutschlands - auch ausreichend Schnee lag. Die deutschen Seniorinnen beeindruckten dabei sogar mit ihrer Leistung, die starke Konkurrenz aus dem Nachbarland hinter sich gelassen zu haben. Bei den Senioren ging als einziger Niedersachse Sergej Sonnenberg vom Osnabrücker TB an den Start, der sich gegen die teilweise deutlich jüngere Konkurrenz als Achter behauptete.

Nicht ganz zufrieden sein durften Tanja Buchholz bei den Seniorinnen und Tom Buchholz (beide MTK Bad Harzburg), der als Junior in der Hauptklasse der Herren Elite startete. Beide schafften am Vortag beim Bundesranglistenlauf über die Mitteldistanz an selber Stätte als jeweils Dritte den Sprung aufs Treppchen, konnten diesen Erfolg aber am Sonntag nicht wiederholen. Stattdessen verpassten sie als jeweils Vierte Edelmetall. In der Damen Elite kam indes keine Meisterschaft zustande. Pia Buchholz (MTK), die als einzige deutsche Dame startete, kam im Gesamtklassement der mit den auch international in der Weltspitze laufenden tschechischen Teilnehmerinnen auf Rang acht.

Eike Bruns


 

OL-Nachwuchs startet mit Einsteigerlehrgang in die Saison

Traditionell dient der März dazu, interessierte Kinder an den Orientierungslauf heranzuführen. Dafür organisiert das Landeslehrteam regelmäßig einen niedersachsenweiten Einsteigerlehrgang. Dieser richtet sich an alle Nachwuchsläufer bis zwölf Jahre, die gerade erst mit Orientierungslauf angefangen haben.

Von Freitag bis Sonntag, 13. bis 15. März, gibt es in Uslar-Schönhagen für die Kinder und Schüler einen lohnenswerten Einstieg in die Saison und die Sportart. Bereits 13 Betreuer haben jetzt schon zugesagt, mit viel Freude den Kids neue OL-Erfahrungen beibringen zu wollen. Die Jugendlichen haben bereits eigene Ideen eingebaut, Inhalte festgelegt und den Ablaufplan vorbereitet. Für die Jüngeren gibt es wieder die Grundbausteine des Orientierungslaufs. Und für die Älteren steht dieses Mal Kompasslauf und Entfernungsgefühl im Vordergrund.

Evi Drese


 

Keulerlehrgang am MaBu-Berg

Parallel zum Trainingswochenende am Marienburg(MaBu)-Berg in Nordstemmen findet vom 21.-23. Februar traditionell wieder der Keulerlehrgang des D-Kaders Niedersachsen statt. Wer im D-Kader-Alter ist und Lust hat sich noch ein bisschen mehr im Training zu quälen als sonst ist, herzlich eingeladen.

Der Lehrgang eignet sich nicht für Anfänger. Gewisse konditionelle Grundlagen werden erwartet.

Christoph Hofmeister


 

Trainerausbildung startet in Melle

Ein intensives Wochenende liegt hinter den Teilnehmern des diesjährigen C-Trainer-Lehrgangs Orientierungslauf. Im Mittelpunkt stand bei diesem ersten Lehrgangsteil das Kinder- und Jugendtraining, dem für die Weiterentwicklung unserer Sportart eine herausragende Bedeutung zukommt.
Mit Evi und Werner Drese konnten erfreulicherweise zwei ausgewiesene Experten mit langjähriger Erfahrung in diesem Bereich gewonnen werden, denen es vorzüglich gelang, Trainingspraxis und relevantes lern- und entwicklungspsychologisches Hintergrundwissen eng zu verzahnen. Von der Frage nach dem richtigen Alter für den Einstieg in den OL bis zu den Herausforderungen der Bahnlegung in Jugendkategorien blieb kaum ein Aspekt unbeachtet. Insbesondere die vielen anschaulichen Praxisbeispiele und konkret umsetzbaren Trainingsmethoden wurden in dem hochmotivierten Teilnehmerkreis von 15 aktiven Kaderathleten und erwachsenen Quereinsteigern aus ganz Niedersachsen dankbar aufgenommen.
Daneben enthielt dieses erste Lehrgangswochenende bereits kurze Einführungen in Kartographiesoftware sowie Prinzipien des allgemeinen (Ausdauer-)Trainings, letzteres durch Diplom-Sportlehrer und Fachbuchautor Uwe Dresel. Diese und andere Themen werden in den kommenden Wochen und Monaten zunächst eigenständig in Heimarbeit bearbeitet und dann an den weiteren Lehrgangsterminen vertieft. Gemeinsam mit dem sportartübergreifenden Grundlehrgang und dem Erste-Hilfe-Kursus bilden diese Kenntnisse dann die Grundlage für die Ausstellung der C-Trainerlizenz Leistungssport Orientierungslauf.

Thorsten Weigert


 

Zum Abschluss knapp an den Medaillen vorbei

Zum Abschluss der Senioren-Weltmeisterschaften im Ski-Orientierungslauf in Tirol liefen die Teilnehmer aus Niedersachsen knapp an den Medaillen vorbei. Bei der Mitteldistanz auf den Olympialoipen in Seefeld verpasste Anke von Gaza vom OLV Uslar als Vierte hauchdünn Bronze in der Damen 45.

Sergej Sonnenberg vom Osnabrücker TB ließ in der Herren 60 nach einem Fehlstempel alle Medaillenchancen liegen. Die Senioren-Weltmeisterschaften wurden erstmals im Zusammenhang mit den Winter World Master Games ausgetragen, die dieses Jahr in Innsbruck als Zentralort stattfanden. Die Premiere war ein voller Erfolg. Mit 250 Teilnehmern aus 28 Nationen war Ski-Orientierungslauf sehr gut vertreten.

Eike Bruns


 

Sergej Sonnenberg holt Silber bei Senioren-WM

Auch der zweite Tag der Senioren-Weltmeisterschaften lief erfolgreich für niedersächsische Teilnehmer. Sergej Sonnenberg vom Osnabrücker TB holte über die Langdistanz Silber in der Herren 60.

Die Senioren-WM sind eingebettet in die Winter World Master Games in Innsbruck. Die Langdistanz wurde auf der 1300 Meter hoch gelegenen Wildmoosalm ausgetragen, wo gerade ausreichend Schnee lag. In dem läuferisch wie technisch anspruchsvollen Gelände konnte Sergej Sonnenberg seine ganze Erfahrung ausspielen. Schon als Weltcup- und WM-Teilnehmer war er einst an der Wildmoosalm erfolgreich. Hinter dem Finnen Heikki Peltonen belegte er am Ende Rang zwei in seiner Altersklasse. Der zweite Teilnehmer aus Niedersachsen, Anke von Gaza vom OLV Uslar, konnte den Erfolg vom Sprint nicht wiederholen. Sie wurde in ihrer Altersklasse Damen 45 Fünfte.

Eike Bruns


 

Anke von Gaza gewinnt Gold bei Senioren-WM

Die Niedersächsin Anke von Gaza vom OLV Uslar hat einen entscheidenden Beitrag zum erfolgreichen Start der Deutschen Ski-Orientierungsläufer bei den Senioren-Weltmeisterschaften im österreichischen Tirol geleistet. In der Kategorie Damen 45 gewann sie zum Auftakt am Mittwoch über die Sprintdistanz auf den Olympialoipen in Seefeld Gold. Bei geringer Schneeauflage und technisch wie läuferisch großen Herausforderungen zeigte sich Anke von Gaza in einem sehr engen Rennen bestens aufgelegt und gewann knapp vor der Kasachin Natalya Chuprikova.

Die Senioren-Weltmeisterschaften sind erstmalig eingebunden in die Winter World Master Games. Diese werden seit Sonntag rund um den Zentralort Innsbruck ausgetragen. Weiter geht es für die Ski-Orientierungsläufer bereits am Freitag mit der Langdistanz auf der Wildmoosalm.

Eike Bruns


 

Offizielle Kooperationspartner des NTB