Aktuelles

Spannendes Ligafinale mit Überraschungen

Hochkarätig begann das Wettkampfwochenende in Wellendorf mit der Verbandsliga. Ob Tsukahara am Sprung, Riesen und freie Felgen am Stufenbarren, tolle Akros auf dem Balken und zuletzt natürlich ein sehenswerter Mix aus Eleganz und Saltos in vielen Variationen am Boden – den wenigen Zuschauern wurde Turnen vom Feinsten geboten.

Am Sprung und Schwebebalken boten sich die Turnerinnen vom TSV Buchholz 08 und der TG Borgloh-Wellendorf ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Den Stufenbarren dominierten dann die Damen vom MTV Wolfenbüttel. Am Boden hagelte es dann entscheidende 14er Wertungen. So konnten das Ligafinale in diesem Jahr die Buchholzer für sich entscheiden, Platz zwei ging nach Wolfenbüttel vor Borgloh-Wellendorf.

Bei den jüngsten Starterinnen der Landesklasse wuchsen die drei Schladener Mädchen über sich hinaus. Ohne Streichwert war der Druck enorm und dennoch meisterten sie die Geräte mit Bravour. Mit einem komfortablen Vorsprung sicherte sich das Team des MTV Jahn Schladen den Sieg vor dem Turnteam Kiehn Group Lüneburg und dem MTV Wolfenbüttel.

Am Abend traten dann die Turnerinnen der Landesliga 3 an, nur eine Mannschaft pro Turnbezirk konnte sich qualifizieren, so dass hier nur die Besten dieser Liga am Start waren. Und so waren die Wertungen der Turnerinnen zum Teil auch dicht beieinander, so dass im Wettkampfverlauf kein Favorit auszumachen war. Der Sieg in der Landesliga 3 ging dann mit nur 0,2 Punkten Vorsprung an das Turnteam Kiehn Group Lüneburg vor der TG Wolfsburg/Ehmen und dem TSV Burgdorf.

Der Sonntag begann mit den Turnerinnen der Landesliga 2 und mit einem Überraschungssieg. Denn der MTV Goslar war hier eher als Neuling statt als Favorit angetreten. Punktemäßig lagen die Teams im Wettkampfverlauf ziemlich dicht auf. Einzig am Boden hatten die Harzer Athletinnen sich einen deutlichen Vorsprung erkämpft, der dann tatsächlich über die kleinen Schwächen am Balken hinwegrettete. Bei dem lauten Siegesjubel wurde dann das knappe Ergebnis fast nicht bemerkt, denn die Goslarer gewannen die Liga mit nur 0,05 Punkten vor den Favoriten TSV Ehmen und TSV Buchholz 08.

Zum Abschluss der Ligafinals wurde es nochmal richtig sehenswert: In der Landesliga 1 setzten die Routiniers vom TV Gut Heil Spaden mit stattlichen Darbietungen ein Zeichen. Aber auch die Konkurrenz hatte einiges auf Lager, doch in der Summe konnte keine Mannschaft den Spadenern das Wasser reichen. Für eine kleine Überraschung sorgten dennoch die Youngsters vom MTV Wolfenbüttel, die einen Durchmarsch bis Platz zwei hinlegten. Dritter wurde die Eintracht Hildesheim.


Von der Wolfsburger Presse als Turnvater Heiner betitelt, tritt nach über 40 Jahren VfL Wolfsburg-Trainer Heiner Wilhelm ab.

Mit Ehefrau Gerti und Tochter Anja waren sie eine der erfolgreichsten Turnfamilien Deutschlands. Im Jahr 1975 haben die Wilhelms als hauptamtliches Trainerteam das Gerätturnen im VfL Wolfsburg aufgebaut. Die damals 7jährige Tochter Anja wuchs dementsprechend in der Turnhalle auf. Mit ihrem unübersehbaren Talent wurde sie nicht nur in Wolfsburg bekannt, bis heute ist sie eine der erfolgreichsten Turnerinnen Deutschlands. Der Höhepunkt für Familie Wilhelm war Anjas Olympiateilnahme 1984 in Los Angeles, die mit einem 6. Platz am Schwebebalken gekrönt wurde. Zur damaligen Zeit im deutschen Turnsport eine Sensation.

Neben Olympia nahm Anja Wilhelm an drei Weltmeisterschaften teil und setzte den i-Punkt auf ihre Karriere 1987 mit einer EM-Bronzemedaille am Balken. Aber auch andere Turnerinnen haben es mit den Wilhelms auf die internationale Bühne geschafft: Die jetzige Trainerin des TSV Vordorf Michaela Hendel (geb. Mann) nahm 1989 an der WM in Stuttgart teil.

Bis 2008 standen die Eheleute Wilhelm immer zusammen in der Halle und trainierten viele kleine und große Turnerinnen und erzielten in den gut 30 Jahren über 300 Landestitel. Dann zog Ehefrau Gerti den Schlussstrich, ging in Rente und betrat seitdem die Halle nicht mehr. Heiner Wilhelm konnte sich noch nicht trennen, reduzierte seine Stunden und freute sich über jedes neue Element, was er den kleinen und größeren Turnerinnen besonders am Stufenbarren beibringen konnte.

Damals kam auch für Wilhelms Nachwuchstalent Sophie Scheder der Wendepunkt. Sie räumte für den VfL einen Titel nach dem anderen ab. Bis irgendwann die Fördermöglichkeiten im heimischen Wolfsburg nicht mehr ausreichten. Nach langem Abwägen wechselte Sophie Scheder im Alter von 11 Jahren zum TuS Chemnitz. „Heiner war damals ziemlich sauer, dass ich weggegangen bin,“ sagt die 21jährige Olympiadritte „aber heute wissen wir alle, dass das die beste Entscheidung war.“ Auch Wilhelm: „Wenn ich die Barrenübung von Sophie im Fernsehen sehe, muss ich klar sagen, dass hätten wir hier mit 3 Stunden Training am Tag nie geschafft.“

Doch so wirklich kann das auch noch keiner glauben. Immer wieder hatte er geäußert, „wenn ein neuer Trainer gefunden ist, höre ich auf“. Da niemand gefunden wurde, machte er also weiter. Doch nun setzt er den Verein in Zugzwang, denn nach dem Landesligafinale am 24. November ist wirklich Schluss. Da wird sicher auch Ehefrau Gerti drauf bestehen, die nun mehr Zeit mit ihrem Mann auf Reisen verbringen möchte. Auch wenn Sie sich skeptisch äußert: „So ganz kann weder unsere Tochter Anja, noch ich das glauben, dass er das jetzt durchzieht.“


Auf und Ab für die KTG Hannover am letzten Wettkampftag der 2. Bundesliga

Das letzte Wettkampfwochenende der 2. Turnbundesliga in Berlin bedeutete für die Athletinnen, Trainerinnen und auch Zuschauer ein Wechselbad der Gefühle. Nachdem am Freitagabend leider aus studienbedingten Gründen nur ein Teil des Teams zum offenen Training da sein konnte, war die Mannschaft um die Hannoveranerinnen Finja Säfken, Franziska Roeder und Alina Heinemann mit Elze Geurts und Naomi van Dijk zum Wettkampfbeginn wieder weitgehend komplett. Leider konnte Ruby van Dijk wegen Krankheit nicht in Berlin sein.

Die KTG musste Platz 1 belegen und die Konkurrenz aus Dortmund durfte höchstens auf den dritten Platz kommen, um den Aufstieg in die 1. Bundesliga für Hannover noch möglich zu machen.

Nach starken Leistungen am Sprung mit der höchsten Wertung unter allen Teams schien das Ziel auch noch in greifbarer Nähe. Nach der gelungenen Barrenübung von Alina folgte allerdings ein kaum erklärlicher Einbruch bei den übrigen Teammitgliedern, so dass die KTG mit der niedrigsten Wertung aller Teams vom Gerät gehen musste.

Am anschließenden Balken waren die hannoverschen Turnerinnen dann mit gewissen Einschränkungen wieder auf Normalniveau. In dieser Phase pendelte die Platzierung auf der Anzeigentafel zwischen Position 2 und 6.

Noch einmal ging allerdings ein merkbarer Ruck durch die Mannschaft, die den Boden mit Wertungen zwischen 11,40 Pkt. und 12,60 Pkt. und einer bravourösen Teamleistung als Wettkampferste abschließen konnte. Tatsächlich konnte somit der 2. Platz an diesem letzten Wettkampftag und auch der zweite Rang in der Abschlusstabelle der 2. Turnbundesliga erkämpft werden. Eine sehr achtbare Leistung, wenn da nicht noch die kleine Hoffnung auf den Aufstieg gewesen wäre. Dazu wurde Elze noch als Topscorerin der Saison mit einem Shirt und einem Blumenstrauß geehrt.

Nun kreiste allerdings schon seit dem Einturnen das Gerücht in der Berliner Halle, dass die siegreiche Mannschaft aus Dortmund, die vor allem aus Chemnitzer Gastturnerinnen bestand, sich durch deren Rückzug anderweitig orientieren würde. Dadurch wäre der Weg zum Aufstieg für die Niedersächsinnen doch noch frei geworden. Bis zum Redaktionsschluss gab es allerdings noch keine Entscheidung, so dass diese Frage im wahrsten Sinne des Wortes schwebend bleibt.

Trotzdem war das Team um Landestrainerin Annette Lefebre mit der Saison sehr zufrieden und wird auch die nächste Saison, egal in welcher Liga, mit viel Optimismus angehen.

Text/Foto: Roeder


Deutsche Hochschulmeisterschaften 2018 in Karlsruhe enden mit Platz 3 in der Teamwertung und drei Titeln für die Hannoverschen Studentinnen

Das Team der Universität Hannover nahm erst zum zweiten Mal an den Deutschen Meisterschaften teil und konnte mit einem dritten Platz die mit dem Vizetitel im vergangenen Jahr geweckten Erwartungen voll und ganz erfüllen.

Gekrönt wurde der Erfolg noch mit drei Einzeltitel in den Gerätefinals für die Bundesligaturnerinnen von der KTG Hannover Finja Säfken und Franziska Roeder.

Schon zu Beginn der Wettkämpfe am Samstagabend ließen die Gastgeber, wie auch das Münchner Favoritenteam keine Zweifel aufkommen, wem die größte Unterstützung des Publikums galt. Zum Teil waren die Fans aus ganz Deutschland in Busladungsstärke nach Karlsruhe gereist, was für eine sensationelle Stimmung sorgte und bis zur Partyatmosphäre langte.

Turnerinnen aus 14 Mannschaften gingen im Kampf um die Deutsche Hochschulmeisterschaft an die Geräte.

Das hannoversche Team bestand neben den beiden Bundesligaturnerinnen, aus Annalea Brüggemann, Klara Pelzl und Josefine Jakob, die allesamt an hannoverschen Hochschulen studieren. In der Sprungwertung lagen die Hannoveranerinnen bereits gut im Rennen. Aber besonders am Barren konnten die beiden Turnerinnen vom VfL Eintracht Hannover, Finja Säfken und Franziska Roeder, gegenüber der Konkurrenz mit Flugelementen in sauberer Ausführung punkten. Auch sonst sorgten diese Beiden für die meisten Teampunkte. Nach zwei Geräten lagen die Hannoveranerinnen sogar vor Karlsruhe und München. Am Balken konnte auch Clara Pelzl gute Punkte beisteuern. Leider fehlte am Boden eine dritte Übung mit hohen Schwierigkeiten, so dass hier ein paar Punkte verloren gingen.

Strahlende Gesichter dann bei der spätabendlichen Siegerehrung. Die norddeutschen Studentinnen haben es vor das Team der Sporthochschule Köln geschafft und wurden hinter Karlsruhe und München dritter. Finja Säfken errang dabei Platz 3 in der Einzelwertung des Mehrkampfes und Franziska Roeder Platz 6. Spätestens jetzt waren die Turnerinnen aus der nördlichsten teilnehmenden Universitätsstadt nicht mehr nur Außenseiterinnen.

Nach einer relativ kurzen Nacht standen für Finja und Franziska die Finalwettkämpfe an. Finja konnte dabei am Barren den Einzeltitel erringen vor ihrer Teamkameradin auf Platz 5. Auch am Balken stand Finja nach einer nahezu fehlerfreien Übung zu Recht als Meisterin fest. Den Abschluss der Wettkämpfe bildete dann das Bodenfinale, das Franziska nach einer ebenfalls einwandfreien Darbietung mit dem Titel Deutsche Hochschulmeisterin für sich entscheiden konnte. 

Ein toller Erfolg für die beiden Turnerinnen, die damit drei von vier möglichen Einzeltiteln nach Hannover holen konnten.

Der vierte Einzeltitel am Sprung ging an Ruby van Dijk aus Hessen, wie ihre Schwester Naomi (zusammen mit Finja Platz 1 am Barren) Mitglied des Bundesligateams der KTG Hannover.

Komplettiert wurde das erfolgreiche Wochenende mit Platz12 eines Teams der Uni Göttingen im adh-Cup.Zu diesem Erfolg trug vor allem Lia Bernewitz bei, die dem Regionalligateam der KTG Hannover angehört.

Text: Röder/Hoffmann

Fotos: Röder


Bundespokal der LTV-Mannschaften in Hilter

Die erste Mannschaft in der Altersklasse 16-29 holt mit nur 0,5 Punkten Rückstand Silber, das jüngere NTB-Team (12-15 Jahre) verpasst ebenfalls mit nur 0,5 Punkten das Treppchen und wird 5.

Einerseits war die Freude über Platz 2 riesengroß, andererseits hätte es mit einem groben Wackler weniger am Balken auch der Sieg sein können. Maria Heitmann, die erfahrenste Turnerin in der Mannschaft zeigte sich in Bestform, insbesondere durch ihre hochkarätige Barrenübung war sie die Zweitbeste dieser Wettkampfklasse. Aber auch Linnea Korbanka, die ihre Balkenübung nach der Quali nochmal aufpeppte, holte damit die höchste Gerätewertung und wichtige Punkte für ihr Team. Am Sprung konnte Fabienne Renée Liepelt den hohen Ausgangwert auch in Punkte umsetzen. Insgesamt eine tolle Teamleistung zu der Lisa Heinze, Grit Klöker und Jacqueline Musik ebenfalls beitrugen.

In dieser Wettkampfklasse trat noch eine zweite NTB Mannschaft an, die am Ende Platz 6 belegte.

Bei den Jüngeren waren die Ergebnisse der ersten 6 Mannschaften dermaßen knapp, dass wirklich nur ein paar Wackler über die Plätze entschieden. Vivienne Blum und Alice Dinter gehörten mit zu den besten im Teilnehmerfeld und waren damit auch die wichtigsten Punktelieferanten fürs Team. Dass die Mannschaft die zweitbeste Sprungwertung einfuhr, war auch der Verdienst von Greta Kese, die mit 13,45 Punkten neben Alice Dinter eine der höchsten Wertungen an diesem Gerät erkämpfte. Am Ende mussten sich die Niedersächsinnen mit Platz 5 begnügen.


Deutschlandpokal 27.+28.10.2018 in Berkheim

Niedersächsische Vertreter schlagen sich wacker beim Deutschland-Pokal

In Berkheim traf sich der nationale Turnnachwuchs, um die besten Mannschaften zu ermitteln und wichtige Punkte für die Kaderqualifikation zu erturnen.In der AK11 ging nur Anna Carolina Wolpers als Einzelstarterin in den Wettkampf. In der AK13-15 starteten Karina Schönmaier, Lea Winter, Nellie Adrian und Jule Kohl als einziges NTB Team.

Für Anna begann der Wettkampf am Balken: Leider der Schweizer Handstand nach dem Angang zu kurzgehalten aber dann zeigte sie all ihr Können: drei Menicellis in Verbindung, freies Rad und Schraube als Abgang. Für die sauber durchgeturnte Übung erhielt Anna 15,95 Punkte – ein guter Start in den Wettkampf. Am Boden lief es noch besser – 17,35 Punkte – eine der besten Wertungen an diesem Gerät. Die Sprünge über den 1,20 m hohen Tisch meisterte die zierliche Turnerin ganz passabel und erhielt eine Wertung von 16,4 Punkten. Der Stufenbarren ist eigentlich eine sichere Sache bei Anna, doch das Kampfgericht erkannte beide Felgen nicht an, was den Ausgangswert um 3 Punkte minderte und damit alle Hoffnungen auf eine gute Platzierung schwinden ließ. Mit 13,9 Punkten für die Barrenübung landete sie in der Gesamtwertung immerhin noch auf dem 13. Platz der bundesdeutschen Konkurrenz.

Für das Team in der AK13-15 lief es am Stufenbarren gut an. Die Übungen entsprachen den Erwartungen der Trainer, Nellie Adrian konnte mit einem Flugelement vom oberen zum unteren Holmen punkten. Am Balken konnten nur Lea Winter und Carina Schönmaier durchturnen, puschten das Konto mit 11,4 und 11,8 Punkten. Leider lief es bei Jule Kohl und Nellie alles andere als gut, beide mussten das Gerät zwei bzw. sogar dreimal verlassen. Am Boden lief es dann wieder ganz akzeptabel, Karina und Lea konnten die meisten Punkte für das Team einfahren. Am Sprung zeigten alle einen Tsukahara über den Tisch. Mit weniger als einen Punkt Rückstand aufs Treppchen landete das Team auf Platz 4.

Insgesamt bezeichnete das mitgereisten Trainerteam um Annett Lefebre die Teamleistung als ganz passabel: „Die Stürze am Balken haben die Mädels leider um Bronze gebracht.“


Landesmeisterschaften der AK7-11, Rahmenwettkampf AK12+ und Quali für den Bundespokal der LTV-Mannschaften, 22.09.2018 in Bad Iburg

Einen überzeugenden Start in den Wettkampftag lieferten die jüngsten Turnerinnen der AK7. Mit deutlichem Abstand gewann den Wettkampf Filin Voges von Blau-Weiss Buchholz vor Anna Sohnsmeyer und Greta Lüddecke, beide VfL Eintracht Hannover. Besonders bemerkenswert waren die Leistungen aller Turnerinnen am Balken, nur eine musste das Gerät verlassen.

Vorjahressiegern Anna Sophie Albrecht vom TSV Vordorf konnte auch dieses Jahr, nun in der AK8, mit einer konstanten Leistung an allen Geräten die Goldmedaille erringen. Aber auch die 2. und 3. platzierten Merle Winter (SC Langenhagen) und Jasmine Charfi (MTV Jahn Schladen) konnten die Anforderungen weitestgehend erfüllen, patzten je nur an einem Gerät. Alle drei setzten sich deutlich vom übrigen Teilnehmerfeld ab.

Erstaunlich viele Turnerinnen wagten sich dieses Jahr an die hohen Anforderungen der AK9 heran. Am besten gelang das der Langenhagenerin Nina Gerr, die vor Juli Flur Friedrich (Eintracht Hannover) und Sophia Kratochwille vom TV Arnum in dieser Altersklasse gewann.

Die erste Hälfte des Teilnehmerfeldes lag leistungsmäßig dicht beieinander, alle hatten mit den hohen DTB-Anforderungen am Stufenbarren und meistens auch am Balken zu kämpfen.

In der AK10 ging keine Turnerin an den Start. Von den drei Starterinnen in der AK11 konnte nur die Siegerin Anna Carolina Wolpers (TSV Vordorf) alle Anforderungen erfüllen. Dennoch beeindruckenten alle drei die Zuschauer mit ihren Leistungen, insbesondere am Balken mit Meni-Meni-Verbindung und Flickflack. Auf den Plätzen zwei und drei Anna Lasthaus (TV Jahn Walsrode) und Yella Wagenschein (MTV Wolfenbüttel).

Im Rahmenwettkampf der AK 12 und älter wurden Kürübungen nach CdP geturnt und ein breites Spektrum an Leistungen geboten. Hier dominierten die Erfahrensten das Feld und machten den Sieg unter sich aus: Alina Heinemann vom MTV Jahn Schladen gewann vor Franziska Röder vom VfL Eintracht Hannover. Platz drei erturnte sich Karina Schönmaier von Blau-Weiss Buchholz.

In den Qualifikationswettkämpfen zum Bundespokal der LTV-Mannschaften traten Turnerinnen der LK1 in zwei Altersklassen an. Bei den 12-15jährigen siegte Alice Dinter (TSV Buchholz 08) vor Vivienne Blum und Sophie Klare, beide TG Borgloh-Wellendorf. In einem größeren Teilnehmerfeld der Altersklasse 16-29 Jahre setzte sich Lisa Heinze vom TuS Bramsche durch. Die Plätze zwei und drei gingen an Fabienne-Reneé Liepelt und Maria Heitmann, beide TSV Buchholz 08.

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Deutschland-Pokal der Seniorinnen in Waltershausen

Zwei NTB Teams kämpften in Waltershausen um den Bundespokal der Seniorinnen

Die Ü30 Truppe, angeführt von Landesmeisterin Sandra Neumann vom MTV Markoldendorf, belegte bei starker Konkurrenz Platz 7. Dabei holte Sandra Neumann mit der 5.besten Sprungwertung und Platz 7 in der Einzelwertung die meisten Punkte für das Mannschaftsergebnis. Am Boden konnten die Damen mit drei 13er Wertungen noch gut mit den vorderen Teams mithalten. Am Stufenbarren und Balken büßten sie einiges ein. Am Ende waren alle über Platz 7 zufrieden. Mit im Team turnten noch Katharina John, Liliane Heinsohn, Annika Henrichs, Nora-Janina Scholz und Gabriela Müller.

In der Altersklasse 40+ trat eine weitere Mannschaft des NTB an und konnte am Ende Platz 8 erreichen. Hier zeigten alle Turnerinnen einen ausgeglichenen Wettkampf. Der Balken wurde ab dieser Altersklasse mit der Bank getauscht, das sorgte für deutlich höhere Wertungen wie bei den jüngeren Starterinnen. Aber auch am Sprung waren sie der Konkurrenz auf den Fersen. In dieser Mannschaft turnten Barbara Reuscher, Katja Gollisch, Sandra Goldberg, Barbara Beer und Sabine Wendel.


Impressionen vom NTB Showwettkampf in Hannover

Die Vertreterinnen der niedersächsischen Gerätturn-Spitze hatten sichtlich Spaß und genossen die lautstarke Unterstützung genauso wie die angespannte, absolute Ruhe bei den Balkenvorführungen.


Kein Edelmetall für die Niedersächsischen Turnerinnen beim Deutschland-Cup

Knapp vorbei am Treppchen turnte Daria Hofmann vom TV Gut Heil Spaden in der Altersklasse 18-29. Als Dritte beim Land gerade noch qualifiziert, wuchs sie in Delitzsch über sich hinaus. Am Stufenbarren packte Daria Hofmann sogar noch eine Schippe drauf und wurde mit 52,95 Punkten vierte und damit beste Niedersächsische Turnerin an diesem Wettkampftag. Bei Vorjahressiegerin Lucie Gerbrecht (MTV Wolfenbüttel) zeigten sich besonders am Sprung die durch den Studienbeginn fehlenden Trainingseinheiten. Aber ansonsten spulte sie ihr Programm gekonnt ab und wurde mit 51,65 Punkten 5. Und auch die Dritte im Bunde der 18-29jährigen, Maria Heitmann (TSV Buchholz), konnte sich unter die TopTen turnen. Den Patzer am Balken konnte sie mit einem sensationellen Sprung etwas ausbügeln und landete damit auf dem 9. Platz.

Eine weitere Topplatzierung holte sich Jacqueline Musik vom TSV Buchholz in der Altersklasse der 16-17jährigen. Auch sie konnte ihre Leistungen am Balken nicht abrufen, punktete dafür aber am Sprung und Boden und wurde damit immerhin 5. Teamkameradin Fabienne-Renèe Liepelt hatte, wie beim Landesfinale, Probleme am Stufenbarren, dafür holte sie die zweithöchste Wertung am Sprung. Am Ende stand sie auf Platz 16.

Bei den 14-15jährigen lief es für die Schladenerin Laura Fahrbach hoffnungsvoll an: Mit 12,8 am Stufenbarren und 13,3 Punkten am Balken lag sie in Führung. Dann am Boden das Desaster – Sturz – und Ende des Wettkampfs. Mitstreiterin Vivien Blum (TuS Borgloh) steigerte sich nach Problemen am Stufenbarren, holte eine der höchsten Bodenwertungen und belegte insgesamt Platz 11.

Die Jüngsten im Bunde konnten ihre Möglichkeiten nicht ausschöpfen: Celine Charfi und Julia Riemenschneider (beide MTV Jahn Schladen) belegten bei den 12-13jährigen die Plätze 25 und 29.


Das Hannoveraner AK11-Dreamteam holt Silber beim Bärchenpokal in Berlin

Damit hatte wohl keiner gerechnet, verletzungsbedingt sind die Hannoveraner nur zu dritt in der AK11 angetreten. Anna Carolina Wolpers, Laila Vianne Juhrbandt und Johanna Niebuhr wollten dennoch alles geben. Und das gelang diesmal am besten der kleinen Anna. Sie wuchs förmlich über sich hinaus, turnte als einzige dieses Wettkampfs alle geforderten Elemente. In der Einzelwertung schaffte sie den sensationellen dritten Platz und in der Bodenwertung wurde Anna sogar erste. Aber auch die anderen beiden sorgten für das tolle Mannschaftsergebnis, denn zu dritt kam jede Wertung in das Ergebnis. Und für diese Teamleistung gab es dann Platz 2. Anna und Laila haben sich zudem durch ihre Einzelwertungen für den Kaderturn-Cup des DTB qualifiziert.

Alle weiteren Ergebnisse des Bärchenpokals auf der Seite der KunstTurnRegion Berlin.


Landesmeisterschaften der Jugend AK12-15 und Meisterklasse 16+

Erfreulich die hohe Teilnehmerzahl bei den diesjährigen Landesmeisterschaften der AK12 und älter. Leistungsmäßig machten besonders die Kader- und Bundeligaturnerinnen auf sich aufmerksam, die hier mit hohem Niveau die Wettkämpfe dominierten. Allen voran die einzige niedersächsische Bundeskaderturnerin Karina Schönmaier (Blau-Weiss Buchholz), die sich den Sieg in der AK13 vor Lea Winter vom SC Langenhagen sicherte.

Absolut sehenswert waren auch die Darbietungen der Meisterklasse. Insbesondere das Duell der Bundesligaturnerinnen (KTG Hannover) vom VfL Eintracht Hannover Franziska Röder und Finja Säfken bot ein Feuerwerk an akrobatischen Glanzpunkten. Die Entscheidung zwischen den beiden fiel dann am Stufenbarren. Franziska Röder turnte hier die schwierigere Übung und das ohne große Fehler. Damit schaffte sie sich genug Polster bis zum Wettkampfende und holte sich den Landestitel vor Finja Säfken. Platz 3 belegte Lisa Unger vom Blau-Weiss Buchholz, die am Schwebebalken die höchste Wertung erturnte. Sie turnt mit dem Turn-Team Kiehn Group Lüneburg in der 3. Bundesliga.

Alle Ergebnisse hier.

Landesmannschaftsmeisterschaften und Turntalentschulpokal der Gerätturnerinnen

Der Spitzennachwuchs der Turnbezirke und Turntalentschulen trat zu seinem ersten Landesvergleich an, die AK7 und 8 in den Landesmannschaftwettkämpfen und in der AK9-11 im Turntalentschulpokal.

Bereits die Jüngsten hatten mit den Anforderungen der Pflichtübungen schwer zu kämpfen, nur wenige Turnerinnen erhielten die vollen Ausgangwerte anerkannt und noch weniger erturnten sich einen Bonus. Die beste Einzelwertung errang Feline Voges vom TB Lüneburg, die mit ihrer Mannschaft den zweiten Platz belegte. Der Sieg ging an den TB Hannover 1, wo besonders Anni Sohnsmeyer und Gretha Lüddecke die Punkte holten.

Zwei Ausnahmetalente sorgten in der AK 8 für einen Lichtblick. Die eine ist Anna Albrecht, stammt eigentlich aus dem TB Braunschweig, trainiert aber im Landesstützpunkt und startete deshalb für den TB Hannover3. Sie dominierte das Wettkampfgeschehen durch ihre exakten Darbietungen, holte mit 56,83 Punkten die höchste Einzelwertung und führte ihr Team damit zu Platz 1. Genauso stark zeigte sich Yasmine Charfi, die mit dem TB Braunschweig an den Start ging. Mit 55,58 Punkten holte sie die zweitbeste Einzelwertung und mit ihrer Mannschaft Platz 3.

In der AK 9 gingen dieses Jahr erstmals wieder 4 Teams in Rennen. Am besten schnitt die TTS Hannover ab und hat sich damit zum Bundeswettkampf Ende Juni in Chemnitz qualifiziert.

In der AK 10 gingen nur noch drei Einzelturnerinnen in den Wettkampf. Durch die enorme Steigerung der Anforderungen nehmen immer weniger Turnerinnen in den höheren AK stufen teil. Und auch hier sieht man bei den Ausgangswerten, dass die Mädchen zum Beispiel am Stufenbarren weit weg davon sind, die Anforderungen zu erfüllen. Am besten gelang das noch Alina Schindler, die insbesondere am Sprung, Balken und Boden ein hohes Niveau zeigte und damit verdient den Wettkampf gewann.

In der AK 11 gingen ebenfalls drei Mädchen an den Start. Hier waren die Unterschiede nicht ganz so krass, doch wurde deutlich, dass die neuen Elemente noch nicht Routine waren. Die besten Nerven hatte von den dreien Laila Vianne Juhrbandt, die den Wettkampf vor Anna Carolina Wolpers und Johanna Niebuhr für sich entschied.

Alle Ergebnisse hier.


Vier TopTen-Platzierungen bei den Deutschen Seniorenmeisterschaften der Gerätturnerinnen in Essen

Sieben der bei den Landesmeisterschaften in Bad Iburg qualifizierten Damen reisten optimistisch nach Essen, um sich der gesamtdeutschen Konkurrenz zu stellen. Allen voran Sandra Nitsche vom TSV Salzgitter. Sie ging in der W35 an den Start und turnte einen sehr konstanten Wettkampf. Mit 50,35 Punkten und Rang 4 sorgte sie für die beste niedersächsische Platzierung. Ebenfalls in der W35 turnte Nora Scholz vom Einbecker SV und belegte mit 43,35 Punkten den 12. Platz. Sandra Neumann vom MTV Markoldendorf holte im Wettkampf W30 die viertbeste Barrenwertung und glänzte am Balken, wofür sie die dritthöchste Wertung erhielt. Am Ende stand sie mit 53,15 Punkten auf dem 6. Platz. Im gleichen Wettkampf ging noch Katharina John (TV Kleefeld) an die Geräte und holte mit 48,1 Punkten den 14. Platz.

Sandra Goldberg (VfL Bückeburg) machte dann das erfolgreiche Sandra-Trio perfekt: In der W40 zeigte sie am sonst so gefürchteten Wackelbalken eine hochkarätige Übung und legte damit den Grundstein für den 7. Platz in der Gesamtwertung mit 48,2 Punkten. Ebenso gekonnt die Balkendarbietung von Katja Gollisch (ASC Göttingen) in dieser Klasse, die damit Platz 10 erreichte. In der Wettkampfklasse W 45 ging Marina Hünecke (TuSG Ritterhude) ins Rennen, punktete besonders am Balken und Boden und errang mit insgesamt 46,75 Punkten Platz 14.


Deutsche Jugendmeisterschaften Unterhaching 28.04.2018

Drei Turnerinnen vertraten Niedersachsen bei den Deutschen Jugendmeisterschaften am 28.04.2018 in Unterhaching. In der AK13 starteten Karina Schönmaier (Blau-Weiss Buchholz) und Nellie Adrian (MTV Jahn Schladen). Karina und Nellie begannen am Boden, Karina beeindruckte besonders mit Doppelsalto. Beide punkteten am Sprung mit einem gebückter Tsukahara. Am Stufenbarren mussten beide eine perfektere Ausführung abliefern, denn hier fehlten einige Schwierigkeiten, um ganz vorne dabei zu sein. Das gelang Nellie sehr gut. Leider verhagelte sich Karina mit einem Sturz eine bis dahin sichere TopTen Platzierung. Am Schwebebalken dann Pech für Nellie, Straucheln bei der ganzen Drehung und beim freien Rad musste sie runter, dafür Menicelli und Salto rückwärts sauber in den Stand und auch der Auerbach-Abgang perfekt. Karina turnte hier alle Akros sauber durch und schrammte leider knapp am Balken-Gerätefinale vorbei. Im Mehrkampfergebnis belegte Karina Platz 11 und Nellie Platz 16.

Im Wettkampf der AK 14 ging Xenia Herrmann (VfL Wolfsburg) am ersten Gerät dem Stufenbarren gleich in die Offensive: Paksalto vom oberen zum unteren Holmen. Der gelang super, leider dann ein Sturz beim Stalder in den Handstand. Am Balken Salto vorwärts als Aufgang, Menicelli-Spreizsalto in Verbindung und Salto rückwärts – alles in den sauberen Stand. Hier gab sie den Kampfrichtern wenig Möglichkeiten für Abzüge. Am Boden fehlte ihr ein Doppelsalto, dafür bestach sie mit mehreren Schraubensaltos. Am letzten Gerät, dem Sprung holte Xenia nochmal gute Punkte für ihren Tsukahara gebückt, womit sie in der Gesamtwertung einen tollen 14. Platz errang.

(Fotos: Bernhard Schwall)


 Landesentscheid Deutschland-Cup Bad Iburg 21.04.2018

Die Landesentscheidungen im Deutschland-Cup machten die Favoriten unter sich aus.

Bei den Jüngsten in der Altersklasse 12/13 bleiben die Turnerinnen des MTV Schladen unter sich. Hier belegte Celine Charfi Platz 1 vor Julia Riemenschneider.

In der nächsten Wettkampfklasse (14/15) gab es ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Laura Fahrbach (Schladen) und Vivienne Blum von der TG Borgloh-Wellendorf. Beide konnten allerdings nicht alle Übungen fehlerfrei durchturnen, so dass am Sprung und Stufenbarren Laura Fahrbach deutlich die Nase vorne hatte und Vivienne Blume besonders am Schwebebalken und Boden die Kampfrichter beeindruckte. 0,4 Punkte entschieden dann das Mehrkampfergebnis zugunsten von Laura Fahrbach. Den dritten Platz erkämpfte sich Alice Dinter vom TSV Buchholz 08.

Bei den 16-17-Jährigen dominierten die Buchholzer den Wettkampf mit hohen Schwierigkeiten und eindrucksvollen Choreografien. Fabienne-Reneé Liepelt und Jacqueline Musik (beide TSV Buchholz 08) lieferten sehr ausgeglichene Wettkämpfe und machten dann auch die Siegerin unter sich aus. Mit knapp 0,3 Punkten Vorsprung siegte Fabienne-Reneé Liepelt.

Eine ziemlich klare Entscheidung gab es bei den 18-29-Jährigen. Hier scheint Lucie Gerbrecht (MTV Wolfenbüttel) ein Abo auf den ersten Platz zu haben. Und zu mindestens so lange sie eine derart hochkarätige Balkenübung in einer so exakten Ausführung abliefert, wie dieses Jahr, wird das wohl auch so bleiben. Unerreicht waren ihre Wertungen am Balken und Boden. Da bleib es den Mitstreitern nur, um die folgenden Plätze zu kämpfen. Dies schafften Maria Heitmann vom TSV Buchholz 08 mit Platz 2 und Daria Hoffmann vom TV Gut Heil Spaden mit Platz 3.

Mindestens die ersten zwei jeder Wettkampfklasse (Platz 3 auf Antrag) werden den Niedersächsischen Turnerbund beim Deutschland-Cup am 09./10.06.2018 in Delitzsch vertreten.


 Landesmeisterschaften der Seniorinnen Bad Iburg 21.04.2018

Sandra musste man heißen und Turnen mussten sie natürlich auch können. Die erfolgreichen Teilnehmerinnen der Seniorinnen-Landesmeisterschaften in Bad Iburg brauchten sich keineswegs vor den Jüngeren verstecken. 16 Turnerinnen traten in den jeweils zu 5 Jahrgängen zusammengefassten Wettkampfklassen an, um die zwei Besten zu den Deutschen Meisterschaften der Seniorinnen zu entsenden. Waren es in den unteren Jahrgängen noch 5 Starterinnen, wurden es mit zunehmenden Alter immer weniger. Aber auch die Anforderungen gingen zurück. Bis zur Altersklasse 45-49Jahre wurde ein Vierkampf nach den Regularien der LK3 gefordert, in der AK 50-54 ein Dreikampf LK3 und in der AK 6569 ein Zweikampf nach LK4.

Im Gegensatz zum Vorjahr waren die Entscheidungen dieses Jahr sehr klar, in der AK 30-34 setzte sich Sandra Neumann vom MTV Markoldendorf von Anfang an durch. Am Sprung punktete sie mit einem akkuraten Halb-Halb und spätestens am Boden hätte sie mit einem Ausgangswert von 5,1 und einer Wertung von 13,65 Punkten auch bei den Jüngeren ganz vorne mitgeturnt. Mit knapp 4 Punkten Vorsprung holte sie sich den Landestitel vor Katharina John (TV Kleefeld) und Constance Stegbauer (TuSpo Weende). Auf den weitern Rängen Gabriela Müller und Carina Pygoch.

In der nächsten Altersklasse setzte Sandra Nitsche (TSV Salzgitter) ein deutliches Zeichen, dominierte den Wettkampf vom ersten bis zum letzten Gerät mit einer akkuraten Ausführung der Elemente. Mit über 7 Punkten Vorsprung siegte sie in der AK 35-39 und ist bestens auf die Deutschen Meisterschaften vorbereitet. Die Ränge 2 bis 4 belegten Daniela Behrens (MTV Himmelpforten) vor Nora Janina Scholz und Janna Levke Wimmer (beide Einbecker SV).

Sandra Goldberg vom VfL Bückeburg sorgte dann für den nächsten Sieg in der AK 40-44. Auch wenn sie die Bodenwertung an Katja Gollisch (ASC Göttingen) abgeben musste, Höchstwertungen am Sprung, Stufenbarren und Balken reichten ihr zum Sieg vor Gollisch und Marina Behrens (MTV Himmelpforten).

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