DM Sprintstaffel

Wer meinte, so viel Spektakel und Spannung in tollem Gelände wie bei der DM Sprint und DM KO-Sprint wäre nicht zu toppen, wurde am Pfingstmontag eines Besseren belehrt. Die historische und denkmalgeschützte Altstadt mit vielen Fachwerkhäusern rund um die Burg in Hornburg stellte die Läufer erneut vor knifflige Routenwahlen bei höchstem Lauftempo. Bahnleger Nilas Stamer hatte dazu nicht nur enge Gassen und einige Durchgänge auf Hinterhöfe in die Bahnen eingebaut, sondern als Sahnehäubchen eine Passage mit Posten mitten in der Kirche geschaffen.

Der Titel Deutscher Meister Sprintstaffel ging an den SSV Planeta Radebeul um Einzel-Doppelsieger Anselm Reichenbach, der mit einer deutlichen Bestzeit seinen Mitläufern Stanja Lindig, Ole Baath und Margarethe Ellke ein Polster vor dem USV TU Dresden (Patricia Siegert, Karl Rudolf Jobke, Konstantin Kunkel, Marlene Fritz) und SV Robotron Dresden (Jannika Wetzel, Marek Pompe, Loic Dequid, Lone Constanze Pompe) mit auf den Weg gab. Das Quartett aus Seesen (Katharina Linke, Ole Hennseler, Jan Klose und Birte Friedrichs) landete mit 6:34min Rückstand auf die Sieger auf Platz sieben.

Der OLV Uslar mit Horst von Gaza, Anke von Gaza und Michael Finkenstaedt sicherte sich den Sieg in der D/H180T.

In der Klasse D/H16T kamen die Harzburger Anna Basic, Emil Riedel, Erik Bruns und Patricija Prakapaite auf Platz sechs. Der Braunschweiger MTV konnte Platz 5 verbuchen in der D/H135T (Jan Knaup, Ivana Knaupova, Johan Sisell) und in der D/H180 (Jens Struckmann, Liisa Rihko-Struckmann, Udo Sobczak).

Jens Struckmann

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