Ein fast ausverkauftes Haus, bebende Ränge und ein Publikum, das es kaum auf den Sitzen hielt: Die Erfolgsshow „Feuerwerk der Turnkunst | on stage" feierte am 02. März 2026 mit ihrer neuen Produktion „wyld" eine triumphale Premiere in Augsburg. Mit einer Mischung aus elektrisierenden Beats, spektakulärer Akrobatik und einer gehörigen Portion Humor bewies das Ensemble, warum die Tournee in ihrer sechsten Auflage expandiert. Vom 02. bis 17. März 2026 erobert „wyld" das Publikum in den bekannten Orten und mit Augsburg, Dessau, Münster und Koblenz auch vier neue Standorte außerhalb Niedersachsens.
Industrie-Charme trifft auf High-Tech
Schon beim Betreten der Halle wird klar: „wyld" ist anders. Das Bühnenbild besticht durch einen faszinierenden Mix aus Industrie-Charme und modernen Elementen – Gitter, Rohre und eine imposante LED-Wand, auf der vereinzelte Steampunk-Elemente wie Zahnräder zum Leben erwachen und eine atmosphärische Brücke zwischen nostalgischer Industrieästhetik und futuristischer Action schlagen.
Ein Anti-Held als roter Faden
Der Herzschlag der Show ist DJ Jerry Tremblay. Fernab vom Klischee des coolen Draufgängers heizt er dem Publikum bereits vor Showbeginn mit seiner Party-Playlist ein – und das auf eine herrlich verpeilte, nervöse und zutiefst menschliche Art. Doch hinter der Fassade des unsicheren Künstlers verbirgt sich ein Genie: Sobald er das Kunstrad besteigt, verschmelzen Wahnsinn und Präzision zu einem Act, der das Publikum zu Begeisterungsstürmen hinreißt.
Zwischen Adrenalin und Ästhetik
Die Show bietet eine enorme Bandbreite an „wylden" Charakteren, die unterschiedlicher nicht sein könnten:
- Emilia sorgt für staunende Gesichter, wenn sie sprichwörtlich den Boden unter den Füßen verliert und ihre Hairhanging-Darbietung in einer riesigen Diskokugel präsentiert.
- Das Aerial Chains Duo (Olga & Javier) beweist an eisernen Ketten, dass Akrobatik gleichzeitig waghalsig und hochemotional sein kann.
- Bonetics versetzt den Saal in Atemnot, wenn er seinen Körper in Positionen verbiegt, die die Gesetze der Anatomie scheinbar außer Kraft setzen.
- Das DDC Showteam sowie die Turner von Showproject bringen geballte Action auf die Bühne und lassen die Grenze zwischen klassischem Turnen und urbanem Breakdance verschwimmen.
Emotionen und Regie-Power
Trotz aller Dynamik kommen die leisen Momente nicht zu kurz. Das Regie-Duo Felice und Alex Aguilar übernimmt eine Doppelrolle und steht selbst im Scheinwerferlicht. Besonders die poetischen Momente auf der Drehscheibe setzen einen verträumten Kontrapunkt zum sonst so beatlastigen und energetischen Treiben. Es ist genau dieses „familiäre Gefühl" auf der Bühne, das die Zuschauer trotz der Größe der Produktion unmittelbar berührt.
Fazit einer unvergesslichen Premiere
„wyld" ist bunt, divers und mutig. Ob das Weltklasse-Teeterboard der Pal's Compagnie oder die komische Rhönrad-Interpretation von Konstantin Mouraviev – die Show bleibt ihrem Motto treu: „Wer es nicht selbst gesehen hat, wird es nicht glauben!"
Der tosende Applaus in Augsburg war das Startsignal für eine Tournee, die zeigt, dass „Feuerwerk der Turnkunst" mutiger und moderner ist denn je.
Weitere Informationen zu Tourneestandorten und Tickets unter: www.feuerwerkderturnkunst.de
