Niedersächsische Saison beginnt am 5. Juli

Nachdem am Freitag Niedersachsens Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, in Aussicht gestellt hat, dass Wettkampfveranstaltungen unter bestimmten Voraussetzungen sehr bald wieder stattfinden dürfen, manifestiert sich der Plan, dass die niedersächsische Orientierungslauf-Saison am Sonntag, 5. Juli, beginnt. Das hatte der Landesfachausschuss vor Wochenfrist beschlossen (Details siehe Protokoll).

Unter Wahrung der in der Corona-Phase gültigen Kontaktbeschränkungen sollen die Wettkämpfe in sehr einfachem Organisationsaufwand stattfinden. Dazu gehören unter anderem der Verzicht auf Zielwiese, Waschgelegenheiten, Schnellwertung und ähnlichem. Die Startliste wird in einem großzügigen Zeitfenster als freie Startliste organisiert. Eine Zwei-Tages-Veranstaltung über ein Wochenende wird es mit Verzicht auf ein Massenlager vorerst nicht geben. Daher werden zwei Wettkämpfe am selben Ort an zwei aufeinanderfolgenden Sonntagen stattfinden.

Der Plan ist, dass zum Auftakt am 5. Juli der MTK Bad Harzburg eine Mitteldistanz in Altenau auf dem Gelände der DM Team 2019 ausrichtet. Am 12. Juli folgt an selber Stätte eine Langdistanz. Beide Läufe werden als Landesranglistenlauf gewertet, wenn über die gesamte Saison mindestens fünf Landesranglistenläufe zusammenkommen.

Der Landesfachausschuss hat vorerst nur die Planungen bis zur Sommerpause ins Auge gefasst. Über die Fortführung nach den Sommerferien berät der Ausschuss später, da sich die Lage durch Corona noch in viele Richtungen ändern kann. Bis zum Sommer standen ohnehin nur noch zwei Wettkampfwochenenden an. Der Termin des so genannten Hamburg-Wochenendes Ende Juni, das der SC Klecken und der OSC Hamburg ausrichten, war aber bereits verschoben worden. Es soll nun am zweiten Oktober-Wochenende stattfinden. Alle weiteren Veranstaltungen bleiben vorerst wie geplant bestehen.

Entscheidend wird dabei sein, wie sich die Corona-Lage weiterentwickelt und welche Erfahrungen sich aus den ersten Wettkämpfen im Harz ableiten lassen. Die endgültige Entscheidung, ob die Wettkämpfe in Altenau wie geplant stattfinden können, fällen am Ende die Genehmigungsbehörden - vor allem das Gesundheitsamt. Dadurch kann es unter Umständen zu relativ kurzen Vorlaufzeiten kommen, die Meldefristen werden daher auch unter einer Woche liegen.

Eike Bruns

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