Niedersächsische Orientierungsläufer auf dem Weg zur WM, EM und zu den Worldgames

Für die Nominierung zur Sprint -WM (26. - 30.06. in Kolding, DK) und die World Games  (07.-17.07. in Birmingham/USA) mussten die deutschen OLer im Frühjahr eine Vielzahl von Qualifikationen, Sichtungsläufen und Trainingslager absolvieren. Bereits im Februar startete ein Trainingslager in Portugal mit World Ranking Event und ein weiterer WRE in Murcia (Südspanien), bevor im März ein weiteres Wochenende mit Sprint WREs in Antwerpen folgte. Weitere Trainingslager und Sichtungen mit Fokus auf die Sprint WM gab es im April in Kolding (DK) und Südhessen sowie im Mai in Süd-DK. In Boras (SWE) kam es dann Ende Mai zu einer ersten internationalen Standortbestimmung bei einem WRE-Wochenende.

Aus niedersächsischer Sicht besonders hervorzuheben ist die Qualifikation von Birte Friedrichs vom MTV Seesen, die als eigentliche Waldspezialistin dennoch glatt die Quali für die dreiköpfige deutsche Damenauswahl geschafft hat. Hinter der erfahrenen Susen Lösch (USV Jena/Järfälla OK) konnte sie dabei sogar das komplette Ticket für den Einzelsprint, den KO-Sprint und die Sprintstaffel lösen. Gleiches gelang ihr auch für die direkt danach startenden World Games in den USA.

Ihr Vereinskamerad Ole Hennseler wurde krankheitsbedingt nach gutem Saisonstart zurückgeworfen, macht sich aber noch Hoffnungen auf die Teilnahme an der EM im Herbst in Estland, was er zu Pfingsten beim internationalen 3-Tage-Lauf in Sachsen durch Platz drei in der Gesamtwertung und Platz vier bei der ersten Etappe (gleichzeitig DM Mitteldistanz) unterstrich. Auch hier glänzte Birte Friedrichs durch die Silbermedaille bei der DM und Platz 1 in der Gesamtwertung.

Jens Struckmann

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