Gelungene Ausrichterpremiere für den Bovender SV

Die Niedersächsischen Staffelmeisterschaften waren dieses Jahr eine gelungene Premiere. Der Bovender SV richtete seine ersten Orientierungslauf-Wettkämpfe überhaupt aus und hatte dabei gleich eine Landesmeisterschaft im Programm - mit Erfolg.

Wettkampfleiter Rolf Breckle konnte sich am Ende der zweitägigen Veranstaltung zurecht freuen. Landesranglistenlauf am Himmelfahrts-Donnerstag und Staffelmeisterschaften am Freitag gingen ohne Fehl und Tadel über die Bühne. Freilich war es nicht nur das kleine Team des Vereins aus dem Göttinger Stadtteil, das hinter der Veranstaltung stand. Mit dem SC Helsa war nicht nur ein hessischer Nachbarverein beteiligt, vor allem das AStA-Sportreferat der Uni Göttingen stellte einen Gutteil des Organisationsteams. Und das aus gutem Grund.

Traditionell sind Himmelfahrt und der folgende Freitag der Termin für die Deutschen Hochschulmeisterschaften. Entsprechend trugen die Hochschulangehörigen ihre Meisterschaften im Einzel und in der Staffel aus. Und der hessische Turnverband nutze gleich noch die Gelegenheit, seine Meister im Einzel zu ermitteln. Entsprechend erfreut zeigte sich der niedersächsische Landesfachausschuss, eine gewisse Gastgeberrolle zu spielen.

Ganz real ein Gastgeber war NTB-Vizepräsident Christoph Hannig. Mit seinem Heimatverein Tuspo Weende stellte er das Wettkampfzentrum für das Einzelrennen sowie selbst tatkräftige Unterstützung. Das Staffelrennen wurde am Freitag auf dem Nordcampus der Uni ausgetragen als Sprintstaffel, ein bei den Hochschulmeisterschaften mittlerweile seit Jahrzehnten gängiges Format. Der Landesfachausschuss hatte im Herbst entschieden, diesen Wettkampf auch als Landesmeisterschaft zu nutzen. Den Titel in der Damen-Hauptklasse holte sich der MTK Bad Harzburg vor dem MTV Seesen, bei den Herren war die Reihenfolge genau umgekehrt.

Kommendes Jahr könnten zahlreiche NTB-Mitglieder eine ähnliche Wettkampfkonstellation hautnah erleben. Das Erlebnisturnfest 2020 in Oldenburg zieht sich über Himmelfahrt, so dass auch die Deutschen Hochschulmeisterschaften dort vermutlich ausgetragen werden im Zusammenhang mit mehreren Landesveranstaltungen.

Eike Bruns


 

Niedersachsens Orientierungsläufer trauern um Veronika Bode

Die Orientierungsläufer in Niedersachsen trauern um Veronika Bode. Am Mittwoch erlag die 63-Jährige ihrem Krebsleiden.

Auf die Belmerin gehen vor allem NTB-Erfolge in den 80er und 90er Jahren zurück. Als Landestrainerin verhalf sie dem niedersächsischen D-Kader mehrfach zu Top-Platzierungen wie zum Beispiel beim Heimerfolg beim Jugend- und Juniorenländervergleichskampf 1990 in Haren/Ems und legte den Grundstein für die nach wie vor erfolgreiche Jugendarbeit im Landesverband.

Aber auch selbst war Veronika Bode bis auf Bundesebene sehr erfolgreich. Als Mitglied einer OLer-Familie prägte sie zusammen mit ihrer Mutter und ihren beiden Schwestern das Bild der Orientierungslauf-Szene im westlichen Niedersachsen und verhalf ihrem Heimatverein SuS Vehrte zu nationaler Bekanntheit in der Sportart. Das gipfelte in Großveranstaltungen wie zum Beispiel den Deutschen Meisterschaften 1995 und dem Junior European Cup 1997.

In der letzten Zeit war Veronika Bode nicht mehr ganz so häufig beim Orientierungslauf anzutreffen, ihre sportliche Aktivität blieb aber ungebrochen. So war sie für ihren Verein bis zuletzt als auf Bundesebene ausgebildete Gesundheitssportlerin im Übungsleiterbetrieb aktiv oder betreute die Region als Fachwartin. Auch für ihre Gemeinde engagierte sie sich im Rat und war Trägerin der Bürgermedaille.

Mit Veronika Bode verliert der NTB einen Aktivposten aus der Hoch-Zeit des Orientierungslaufs, dem einige auch heute noch aktive Wettkampfsportler den Grundstein zum Erfolg verdanken.

Eike Bruns


 

Meisterschaftsentscheidung im Regierungsviertel

Die Landesmeisterschaften im Sprint-Orientierungslauf wurden am Sonntag in der Innenstadt von Hannover ausgetragen. Der TK aus der Landeshauptstadt hatte ein Jubiläum zum Anlass genommen, die Titelkämpfe auszurichten. Seit 50 Jahren hat der Verein Orientierungslauf in seinem Sportangebot.

Ein halbes Jahrhundert nach dieser Neuerung ging es nun kreuz und quer durch die Innenstadt von Hannover und vorbei an einigen entscheidenden Gebäuden. Führte der erste Lauf noch um den Niedersächsischen Landtag, ging es zum Auftakt des zweiten Laufes rund um das Rathaus. Die "Regierung" des Wettkampfes saß aber, wie konnte es anders sein, am Hauptsitz des TKH. Und damit nicht genug: Somit war quasi auch das Gelände des Landesverbandes, des Niedersächsischen Turner-Bundes, das Wettkampfzentrum.

Von dort aus erlebten die Teilnehmer in dem sehr gut gefüllten Starterfeld zwei eine tadellos organisierte Landesmeisterschaft bei nahezu idealen Bedingungen. Einige niedersächische Nachbarn nutzten die Gelegenheit, ebenfalls Punkte für die Deutsche Park Tour zu sammlen. Die Titel in den Hauptklassen gingen an Ann-Charlotte Spangenberg von der TG 1860 Münden und Sergej Roskop vom Braunschweiger MTV.

Eike Bruns


 

Neue Trainerausbildung steht fest

Im Jahr 2020 wird es wieder eine C-Trainerausbildung für
Orientierungslauf in Niedersachsen geben. Neben den klassischen Aufgaben
eines Trainers wie Trainingsorganisation, Übungsformen und Bahnlegung
vermittelt die Ausbildung auch Einblicke in die Wettkampforganisation
und Kartenerstellung.

Die Teilnahme kann sich also auch dann lohnen,
wenn Ihr im Verein (noch) kein regelmäßiges Training angeboten wird.
Die Ausbildung startet am 24. Januar 2020 in der Landesturnschule in Melle und wird an drei weiteren Wochenenden fortgesetzt.

Für die DOSB-Trainerlizenz ist außerdem die Teilnahme an einem
Grundlehrgang (40 Lehreinheiten á 45 Minuten) erforderlich, der
sportartübergreifend mehrmals pro Jahr angeboten wird (siehe
https://bildung.ntbwelt.de). Des Weiteren muss ein Erste-Hilfe-Nachweis
vorgelegt werden.


Der Beauftragte für Lehrwesen im Landesfachausschuss (lehrwesen@ntb-ol.de) nimmt bereits gerne Voranmeldungen entgegen. Die reguläre Anmeldung wird ab Sommer möglich sein, dann gibt es auch Genaueres zu Terminen und Orten.

Thorsten Weigert


 

Volle Hütte beim Braunschweig-Sprint

Mit knapp 200 Teilnehmern gehörte der Landesranglistenlauf in Braunschweig am Sonntag zu den best besuchten Ranglistenläufen ohne gleichzeitiger Meisterschaft der vergangenen Jahre. Selbst aus Baden-Württemberg oder Sachsen hatten Teilnehmer die Anreise auf sich genommen.

Grund war, dass der Sprint-Orientierungslauf gleichzeitig ein höher eingestufter Wertungslauf zur Deutschen Park Tour war. Zudem sorgte die Absage eines gleichzeitig terminierten Sprints eines anderen Landesverbandes für einige kurz Entschlossene, die nach Braunschweig kamen.

Und sie wurden nicht enttäuscht. Der ausrichtende MTV hatte die Innenstadtkarte, die einst für das Landesturnfest aufgenommen worden war, für den ersten von zwei Wertungsläufen neu aufgelegt. Die zweite Etappe führte dann über ein neu erschlossenes Gebiet der nördlichen Innenstadt. Bei beiden Läufen hatten es die Ausrichter verstanden, die Teilnehmer vor knifflige Routenwahlen zu stellen, die im ersten Moment gar nicht so offensichtlich waren.

Insgesamt gaben die Starter ein sehr positives Feedback. Wenn schon nicht die Temperaturen frühlingshaft waren, so sorgte das größtenteils sonnige Wetter für einen gelungenen Gesamteindruck. Die Niedersachsen haben nun gerade einmal eine Woche Sprintpause. Denn am Wochenende stehen schon die Landesmeisterschaften in dieser Disziplin an, die in Hannover ausgetragen werden.

Eike Bruns


 

Niedersachsen brilliert erneut mit Rang zwei

Beim Jugend- und Juniorenländervergleichskampf (JJLVK) hat Niedersachsens Orientierungslauf-Nachwuchs erneut Rang zwei belegt. Am Wochenende schlug das Team der Zehn- bis 20-Jährigen Gastgeber Bayern, was nicht von vornherein erwartet werden durfte. Bei der 38. Auflage des JJLVK waren lediglich die Dauersieger aus Sachsen einmal mehr unschlagbar.

Für den NTB ist damit der Generationenwechsel im Trainerstab äußerst erfolgreich gelungen. Christoph Hofmeister hatte als einstiger Stellvertreter im Herbst den Posten des Landesjugendfachwartes von Joachim Stamer übernommen und gleich einen großen Erfolg gelandet. Den wollte er aber gar nicht bei sich verorten. „Die intensive Arbeit auf allen Ebenen zahlt sich hier aus. Vielen Dank dafür“, sagte er in einer ersten Reaktion.

Der Kampf um die Plätze zwei bis fünf ist alljährlich eine meist knappe Entscheidung zwischen den stärksten Landesverbänden Deutschlands. Nachdem einige Leistungsträger des NTB ins Erwachsenenalter entwachsen sind, ist der Erfolg des Teams noch um so höher  bewerten. Der JJLVK wird an einem Wochenende in Addition der besten Ergebnisse in den einzelnen Altersklassen in einem Einzel- und einem Staffelrennen ausgetragen.

Eike Bruns


 

Bezirksmeisterschaften: Die meisten Titel gehen in den Süden

Bei den Bezirks- und Kreismeisterschaften für Braunschweig und Goslar sind die meisten Titel in den Süden gegangen. Allein der OLV Uslar holte sich in Altenau im Harz drei Bezirksmeistertitel ab.

Vor allem in den Altersklassen zeigten sich die Orientierungsläufer aus dem Solling stark. Anke von Gaza gewann bei den Seniorinnen, Michael Finkenstädt bei den Senioren. Bei den älteren Senioren ging der Sieg an Bernd Höfner. In der weiblichen Jugend belegte Kiana Meisel Platz eins. Aber auch weiter in Richtung Leinetal gab es Freude über einen Sieg. Karla Breckle vom Bovender SV gewann bei den Schülerinnen. In den Hauptklassen ging der Sieg bei den Damen an Claudia Ann Sychla vom gastgebenden MTK Bad Harzburg. Bei den Herren gewann Sergei Roskop vom Braunschweiger MTV. Die Wertung der Schüler entscheid Marco Urzua Wöhrer vom TV Jahn Wolfsburg für sich, in der männlichen Jugend siegte Matti Bruns vom MTK.

Die Bad Harzburger hatten zum achten Mal die offenen Bezirks- und Kreismeisterschaften ausgeschrieben und dafür ein komplett neues Gelände angeboten. Dabei reisten Teilnehmer unter anderem auch aus Hessen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Thüringen und Sachsen an. Ein Grund war, dass der MTK im Herbst im Nachbargelände die Deutschen Teammeisterschaften ausrichten wird.

Eike Bruns

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Erfolgreicher Abschluss der Winterserie Nord

Erfolgreich ist die Winterserie Nord zu Ende gegangen. Die Orientierungslauf-Serie wird regelmäßig im Winter rund um und in Hamburg ausgetragen. Der letzte Lauf fand in Niendorf im Norden Hamburgs statt.

Nach den vier Wertungsläufen standen auch die Gesamtsieger fest. In einer knappen Entscheidung setzte sich Christoph Freundenfeld vom TSV Worpswede vor Christian Teich vom OSC Hamburg durch. Beste Dame wurde Theresia Meißner vom MTV Seesen.

Und schon am 9. April geht es weiter. Dann startet die OL-Sommerserie Nord.

Eike Bruns


 

Niedersachsen sorgen für Sprung unter die Top 20

Voll gepackt war das Programm der abgelaufenen Woche im nordschwedischen Piteå. Mit Weltmeisterschaften, Junioren- und Senioren-Weltmeisterschaften sowie Jugend-Europameisterschaften ermittelten die Ski-Orientierungsläufer alle internationalen Titelkämpfe auf einmal und an einem Ort. Und mit sechs Teilnehmern des 16-köpfigen deutschen Nationalteams stellten die Niedersachsen den Löwenanteil der Delegation, die in die Nähe des Polarkreises geschickt wurde.

Tom Buchholz und Jussi Bruns bei den Jugend-Europameisterschaften, Pia Buchholz bei den Junioren-Weltmeisterschaften, Rieke Bruns und Tanja Buchholz bei den Weltmeisterschaften sowie Sven Buchholz (alle MTK Bad Harzburg) bei den Senioren-Weltmeisterschaften waren die Teilnehmer, die aus dem Kreis des NTB entsendet wurden.

Für das beste Ergebnis sorgte dabei Tom Buchholz, der als 17. im Sprint den Sprung unter die besten 20 schaffte. Über die Mitteldistanz wurde er 23. Jussi Bruns kam sowohl über die Langstrecke als auch über die Mitteldistanz auf den 30. Platz. Bei den Junioren-Weltmeisterschaften lief Pia Buchholz konstant über Sprint, Lang- und Mittelstrecke auf den 37. Rang. Die beste Platzierung bei den Weltmeisterschaften gelang Rieke Bruns als 27. über die Langstrecke. Im Sprint wurde sie 28., Tanja Buchholz 31. Und auf der Mitteldistanz holten sie die Plätze 30 und 31.

In der abschließenden Staffel erreichten die Jugendlichen Jussi Bruns und Tom Buchholz zusammen mit Moritz Lucke (Post SV Dresden) den achten Platz. Bei den Weltmeisterschaften kamen die Damen Rieke Bruns, Tanja und Pia Buchholz auf Rang neun.

Bei den Senioren-Weltmeisterschaften war Sven Buchholz in der gut besetzten Herren 45 auf der Langstrecke als 17. noch drittbester Deutscher. Über die Mitteldistanz wurde er als 16. zweitbester Deutscher.

Die Ski-Orientierungslauf-Saison ist damit auch auf internationaler Ebene zu Ende. Die Wettkämpfe für die kommende Saison sind noch in der Planung.

Eike Bruns


 

Auftakt über den langen Kanten

Sehr früh haben die Orientierungsläufer ihre Sommersaison auf Landesebene eingeläutet. So früh, dass sie bei den Niedersächsischen Meisterschaften über die Ultralangdistanz in Diekholzen nur knapp dem Schnee entgangen sind.

Entsprechend schwierig und schmierig waren die Laufbedingungen in dem bergigen Gelände zwischen Diekholzen und Hildesheim. Bei Dauerregen waren die Strecke eine physische Herausforderung für die Teilnehmer. Am besten damit zurecht kam in der Herren-Hauptklasse Ole Hennseler vom MTV Seesen, der sich mit deutlichem Vorsprung den Sieg vor Kilian Lilje vom TSV Worpswede und Christoph Hofmeister vom MTK Bad Harzburg sicherte. Knapper war es bei den Damen, bei denen sich für die gesamte gerade beginnende Saison ein spannender Zweikampf abzeichnet. Am Sonntag hatte Ann-Charlotte Spangenberg von der TG 1860 Münden das glücklichere Ende für sich und verwies Birte Friedrichs vom MTV Seesen auf Rang zwei. Bronze ging an deren Vereinskameradin Meike Hennseler.

Insgesamt ist dem SV Hildesia Diekholzen als Ausrichter eine sehr gute Veranstaltung gelungen. Nachdem der Verein das letztjährige Finale aus Genehmigungsgründen nach der langen Trockenheit zurückgeben musste, hat der SV den niedersächsischen Orientierungsläufern dafür einen - vom Wetter abgesehen - perfekten Auftakt in die Saison bereitet.

Eike Bruns


 

Einsteigerlehrgang wird zehn Jahre alt

Seit zehn Jahren gibt es den Einstiegerlehrgang, bei dem auf Landesebene Kindern und Schülern die Möglichkeit gegeben wird, etwas gezielter in die Sportart Orientierungslauf hineinzuschnuppern. Natürlich dient dieser vom D-Kader unterstützte Lehrgang auch dazu, den Nachwuchs zu motivieren und Talente zu finden.

Aufgrund der großen Nachfrage im vergangenen Jahr wurden die Örtlichkeiten der Grundschule, der angrenzende Kindergarten und die direkt daneben liegende Sporthalle in Schönhagen in der Nähe von Uslar als Austragungsort gewählt. Nur durch die großzügige Unterstützung des Fördervereins Orientierungslauf war es möglich, im Vorfeld eine Sprintkarte des Ortes Schönhagen und eine Waldkarte aufzunehmen und damit perfekte Bedingungen für dieses Lehrgang zu schaffen.

40 motivierte Kinder, 13 jugendliche Betreuer mit unglaublicher Energie, Geduld und Selbständigkeit sowie sieben tatkräftige Eltern erlebten ein abwechslungsreiches Wochendende, welches sowohl Theorie- als auch Praxiseinheiten zum Thema Orientierungslauf umfasste. Die Kinder konnten alle verschiedenen Disziplinen ausprobieren, von der Schulkarte als kleiner Nacht-OL, Sprint im Dorf bis zum Lauf auf der Waldkarte. In der Halle gab es wie immer auch einige Einheiten, um den Umgang mit der Karte zu üben. Auch kamen Vorträge und Theorieeinheiten nicht zu kurz neben dem vielen Laufprogramm. Das Kneten der Höhenlinien sollte den Kindern das räumliche Denkvermögen erleichtern und schulen. Am Abschluss gab es einen Wettkampf bei dem alle Kinder ihre neu erlangten Fähigkeiten erproben konnten.

An der Rekordzahl der angemeldeten Kindern merkt man, dass inzwischen in Niedersachsen in einigen Vereinen sehr gute Nachwuchsarbeit geleistet wird. Wenn jemand auch eine OL-Jugendabteilung aufbauen möchte und dafür Anregungen, Material oder Hilfe braucht, kann er sich auf der Seite https://www.ntbwelt.de/sportarten/turnsportarten/orientierungslauf/schul-orientierungslauf.html umschauen oder Werner Drese als Ansprechpartner wenden.

Evi Drese


 

Trainer nominieren JJLVK-Team

Das Trainerteam des D-Kaders hat die Mannschaft nominiert, die dieses Jahr Niedersachsen beim Jugend- und Juniorenländervergleichkampf (JJLVK) vertreten wird. Insgesamt sind wieder alle Altersklassen gut besetzt. Der JJLVK findet vom 26. bis 28. April im bayrischen Nittenau statt.

Um beste Ergebnisse für den NTB zu erzielen, laden die Trainer zum Vorbereitungs-Trainingslager vom 22. bis 24. März nach St. Andreasberg in den Harz ein. Für alle JJLVK-Fahrer ist das Traininglager obligatorisch. Bis zum 13. März haben die Teilnehmer Zeit, sich bei Svenja Pabst oder Jessica Drese anzumelden.

Zur Nominierungsliste und Einladung für den Vorbereitungslehrgang


 

Vier unterschiedliche Titelträger

Bei den Niedersächsischen Meisterschaften im Ski-Orientierungslauf am Wochenende im Harz gab es vier unterschiedliche Titelträger. Über die Mitteldistanz am Samstag siegten bei den Damen Rieke Bruns vom MTK Bad Harzburg und Matti Bruns ebenfalls vom MTK bei den Herren. Über die Langdistanz am Sonntag holte sich Anke von Gaza vom OLV Uslar Gold, bei den Herren gewann Arne Nilas Schröder vom Braunschweiger MTV.

Es waren recht gelungene Titelkämpfe, die der MTK im Rahmen der Deutschen Meisterschaften Mitteldistanz und des Bundesranglistenfinales am Winterberg zwischen Braunlage und Schierke ausrichtete. Ursprünglich sollten die Rennen in Altenau stattfinden. Doch da Mitte Februar schon vorsommerliche Temperaturen im zweistelligen Plusbereich herrschten, mussten die Ausrichter wegen Schneemangels in die Höhenlagen über 800 Meter ausweichen.

Dort stand zwar nur ein relativ kleinräumiges Gebiet zur Verfügung. Dennoch ließen die Teilnehmer durchblicken, dass der technische Anspruch den Wettkämpfen sehr gerecht wurde.

Die Deutschen Meistertitel holten sich Anne Heinemann und Bernd Kohlschmidt vom SV Robotron Dresden. Silber und Bronze ging bei den Damen durch Judita Traubaité und Rieke Bruns vom MTK nach Niedersachsen. Bei den Herren holten Sebastian Bergmann (SV TU Ilmenau) und Martin Weisbrich (SSV Planeta Radebeul) die weiteren Medaillen.

Eike Bruns

Link zu den Ergebnissen über die Mitteldistanz

Link zu den Ergebnissen über die Langdistanz


 

Wieder viel los beim Winter-OL-Wochenende im Raum Hildesheim

Schon seit etlichen Jahren zieht das Winter-OL-Wochenende Anfang-Mitte Februar die OLer aus dem südlichen und mittleren Niedersachsen zu einem kleinen Saisonauftakt in den Raum Hildesheim. Die Karte rund um die bekannte Marienburg bei Nordstemmen gibt es seit 1997 (sie wird natürlich ständig aktualisiert) und das Trainingsangebot im Februar seit 1999.

In den letzten Jahren sind neue Karten im Raum Diekholzen und Hildesheim hinzugekommen. So konnte sich ein Wochenendprogramm entwickeln, das von den Jugendlichen gerne zu einem ersten D-Kader-Treffen genutzt wird, wobei die OL-Trainings offen für alle sind.

Auch in diesem Jahr war die Beteiligung sehr erfreulich. Schon beim kleinen Nacht-OL am Freitagabend im Ostteil von Diekholzen waren 30 Starter dabei.

Schnellster über die Sprintbahn war ein Gast aus dem hohen Norden, Konrad Stamer vom Preetzer TSV bei Kiel, knapp vor Theo Hennseler (MTV Seesen) und Nilas Stamer (MTK Bad Harzburg)

Am Samstag empfing dann mildes und trockenes Wetter die fast 60 Läuferinnen und Läufer an der Marienburg. Dort gab es wie gewohnt drei ganz verschiedene Strecken Lang-Mittel-Kurz, die auch auf reduzierten Karten ohne Wege absolviert werden konnten.

Auf der langen Bahn zeigte der neue Landesjugendfachwart Christoph Hofmeister (MTK Bad Harzburg) dem Nachwuchs, wie es geht. Auf der mittleren Bahn waren ihm Konrad Stamer und Jan Klose (MTV Seesen) dicht auf den Fersen.

Am Sonntagvormittag kamen trotz feuchter Witterung noch einmal 40 Läufer zum Doppelsprint mit Jagdstart in das interessante Gebiet der Landesmeisterschaften Sprint 2017 im Westen von Hildesheim.

Nach einem kurzen ersten Sprint mit Bestzeiten von 10 Minuten ging es mit knappen Abständen in das abwechslungsreiche Berghölzchen-Gelände. Schnellster auf den von Christoph Hofmeister gelegten Bahnen war erneut Konrad Stamer, gefolgt von Theo Hennseler und Nilas Stamer.

Die Trainingsläufe werden zur besseren Auswertung mit SPORTident durchgeführt, wobei dafür noch sehr gut die alten, im Jahr 2000 angeschafften NTB-Stationen genutzt werden konnten. Diese Stationen können für Wettkämpfe nicht mehr eingesetzt werden, so dass der materielle Verlust bei einem eventuellen Diebstahl in den Gebieten mit vielen Spaziergängern gering wäre. Andererseits können nur alte SI-Cards mit Nummern kleiner eine Million verwendet werden, die schon seit Jahren nicht mehr neu zu kaufen sind. Es gibt zwar noch gut 20 geeignete Leih-Chips, doch wurde es vor allem am Samstag eng.

Daher ein kleiner Spenden-Aufruf: Wer noch einen oder mehrere alte SI-Chips ungenutzt zu Hause herumliegen hat, kann sie gerne dem D-Kader zukommen lassen.

Stephan Schliebener


 

3. Lauf der Winterserie: Uwe gegen Uwe

So ganz passte das Wettkampfleiter Uwe Dresel vom SC Klecken nicht, dass am Sonntag zum 3. Lauf der Winterserie Nord das Sturmtief Uwe heranrauschte. Dabei war es natürlich nicht der Name, sondern das regnerische und windige Wetter, das drohte, viele Teilnehmer vom Lauf in Rosengarten-Tötensen fernzuhalten. Das Meldeergebnis von 65 konnte sich nämlich sehen lassen.

Erstaunlicherweise kämpften sich jedoch einige jugendliche Newcomer mit guter Laune über zwei Bahnen, ansonsten fing pünktlich um 10 Uhr der angekündigte intensive Regen bei 6 Grad an und verwandelte in den nächsten drei Stunden einige Schneisen und Wege in Schlammspuren. Auf drei der vier Bahnen lief dieses Mal Paul Lützkendorf vom OSC Hamburg Bestzeiten.

Uwe Dresel/Eike Bruns


 

Sprint durch Winsen

Mit Winsen an der Luhe hat die Winterserie Nord einen noch recht ungenutzten Winkel erreicht. Der Lauf durch die Stadt war ein stimmungsvoller Teil der Serie.
Knapp 50 Teilnehmer konnten die Ausrichter vom SC Klecken und dem OSC Hamburg an der Luhe begrüßen. 20 von ihnen wagten sich über alle Strecken und absolvierten damit rund zehn Kilometer Luftlinie. Wie schon beim Serienlauf zuvor, waren bei den Damen Theresia Meißner vom MTV Seesen und bei den Herren Christian Teich vom OSC Hamburg die Schnellsten.

Eike Bruns


 

Niedersächsische Ski-Orientierungsläufer holen fünf Medaillen bei Deutschen Meisterschaften

Bei den Deutschen Meisterschaften im Ski-Orientierungslauf über die Langdistanz haben die Niedersachsen am Sonntag in Zinnwald im Erzgebirge fünf Medaillen geholt. In der Hauptklasse Damen Elite sicherte sich Rieke Bruns vom MTK Bad Harzburg den Vizemeistertitel.

Erstmals wurde die Jugend bis 17 als Deutsche Meisterschaften ausgetragen. Prompt ging in der männlichen Jugend der Titel nach Niedersachsen. Tom Buchholz vom MTK holte sich ungefährdet den Sieg, sein Vereinskamerad Jussi Bruns gewann Bronze. Und ebenfalls erstmals wurden auch bei den Senioren ab 45 Medaillen vergeben. Jeweils den Deutschen Vizemeistertitel sicherten sich dabei Tanja Buchholz bei den Damen und Henning Bruns (beide MTK) bei den Herren. Knapp Bronze verpasst in den Elite-Hauptklassen haben als jeweils Vierte Anke von Gaza vom OLV Uslar bei den Damen und Eike Bruns (MTK) bei den Herren.

Insgesamt waren es gelungene Meisterschaften, die die Deutsche Ski-Orientierungslauf Gemeinschaft in den Kammlagen des Erzgebirges ausgerichtet hatte. Noch kurz zuvor war ein Großteil der Loipen rund um das Biathlonstadion in Zinnwald bei Altenberg unpassierbar, weil Sturm und Schneefall für viel Eisbruch und quer liegende Bäume gesorgt hatten. Nach viel Aufwand konnte ein Teil der Strecken wieder freigegeben werden, auf denen die Ausrichter sehr gelungene und anspruchsvolle Bahnen legten.

Eike Bruns


 

Lehrgangsreigen für den Nachwuchs startet

Um fit zu sein für die kommende Saison, ist die Vorbereitung im Winter wichtig. Daher starten demnächst gleich mehrere Lehrgänge speziell im Nachwuchsbereich, die der D-Kader-Trainerstab vorbereitet hat.

Los geht es am zweiten Februar-Wochenende (8.-10.2.) mit dem traditionellen Keuler-Lehrgang. Für den D-Kader steht von Freitag bis Sonntag wieder ein guter Mix aus Theorie und Praxis an. Von Diekholzen aus gibt es verschiedene Trainingseinheiten im Raum Hildesheim von Nacht-, über Mikro- bis Sprint-OL. Anmeldungen sind bis zum 31. Januar möglich.

Dabei bleiben die D-Kader nicht unter sich. Eingebettet ist das Wochenende in eine Reihe von Trainingswettkämpfen, die für jedermann offen stehen.

Drei Wochen später geht es dann darum, die Begeisterung für OL zu wecken. Beim ebenfalls schon traditionellen Zwergen-Lehrgang können sich die Jünsgten auf ein Trainingslager freuen, das mit viel Liebe auch von Jugendlichen vom 1. bis 3. März in Schönhagen im Solling vorbereitet wird. Sprint- und Wald-OL stehen genau so auf dem Programm, wie Spiel- und Sporteinheiten in der Halle und natürlich auch praxisnahe Theorie, um den "Stars von morgen" das nötige Rüstzeug mit auf den Weg zu geben. Anmeldungen hierfür sind noch bis zum 17. Februar möglich.

Die Ausschreibungen zu den jeweiligen Lehrgängen sind unter dem entsprechenden Menüpunkt zu finden.

Eike Bruns

 


 

Offizielle Kooperationspartner des NTB