Deutschland-Cup-Sieg geht nach Niedersachsen

Zum zweiten Mal nach 2017 hat der MTV Seesen den Deutschland-Cup gewonnen. Die Harzer waren am Sonntag in Bad Freienwalde nordöstlich von Berlin erfolgreich.

Die renommierten Deutschen Vereinsstaffelmeisterschaften sind eine niedersächsischen Erfindung. 1983 rief der OLV Uslar das Format der Fünferstaffel, bei der die Teammitglieder aus verschiedenen Altersklassen und Geschlechtern stammen, ins Leben. Am Sonntag wurde nun vom IHW Alex Berlin die diesjährige Auflage im direkten Anschluss an die Deutschen Meisterschaften ausgerichtet. Dabei behaupteten sich die Seesener gegen die gut aufgelegte Staffel des USV TU Dresden und den Titelverteidiger und Favoriten Post SV Dresden. Bjarne Friedrichs, Theo Hennseler, Till Buchberger, Brite Friedrichs und der vom Weltcup in der Schweiz eingeflogene Ole Hennseler machten den Erfolg in einem spannenden Rennen kurz vor Schluss perfekt. Als weiterer niedersächsischer Verein kam der MTK Bad Harzburg mit Rang sechs auf einen Diplom-Platz.

Am Tag zuvor gab es bei den Deutschen Meisterschaften an selber Stätte ein Dutzend Medaillen für die niedersächsischen Orientierungsläufer, darunter fünf Titel. Zwei Goldmedaillen gingen an den MTK Bad Harzburg durch Matti Bruns in der Herren 18 und Esther Stamer in der Damen 40. Deutscher Meister in der Herren 14 wurde Till Buchberger vom MTV Seesen. Die Damen 55 entschied Heidrun Finke vom OLV Uslar für sich und den Sieg in der Herren 80 sicherte sich Günter Gohde vom TK Hannover.

Deutsche Vizemeisterin in der Damen 65 wurde Antje Sobczak vom MTV Soltau ebenso wie in der Damen 75 Birgitt Michel vom TV Jahn Wolfsburg. Bronze gab es in der Damen Elite für die Seesenerin Birte Friedrichs sowie für ihre Mutter Ulrike in der Damen 60. Ebenfalls Bronze holten sich Ingrid Müssen vom SuS Vehrte in der Damen 65, die Uslarerin Anke von Gaza in der Damen 45 sowie ihr Ehemann Horst in der Herren 60.

Eike Bruns

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