Aktuelles

Alina Heinemann und Franziska Roeder vertreten den NTB bei den Deutschen Meisterschaften in Berlin

In der fast ausverkauften Max-Schmeling-Halle präsentierten sich die zwei niedersächsischen Turnerinnen dem begeisterten Publikum und belegten nach einem tollen Mehrkampf die Plätze 16 und 17.

Die für den MTV Jahn Schladen startende Alina Heinemann begann den Wettkampf als erste Turnerin am Boden souverän. Alina sicher die elegantere der Beiden, Franziska Roeder (VfL Eintracht Hannover) dafür kraftvoller. Beide zeigten ihre Kürübungen ohne große Fehler, den Doppelsalto standen beide perfekt. Mit fast identischen Ausgangswert und E-Note beendeten sie das erste Gerät auf den Platzen 16 und 17. Am Sprung blieben sie erwartungsgemäß weiter hinten im Feld, denn die Konkurrenz hatte oft schwierigere Sprünge mit entsprechend mehr Ausgangswert im Repertoire.

Am Stufenbarren konnte Franzi ihr Können demonstrieren, mit sicher gehangenen Flugelement über dem oberen Holmen und Pak-Salto zum unteren belegte sie an diesem Gerät mit 12,0 Punkten den 14. Platz. Alina, mit kleinen Unsicherheiten, belegte an diesem Gerät den 17. Rang. Dafür hatte sie ihr Paradegerät noch vor sich. Und nachdem die Favoriten alle den Balken bis zu dreimal verlassen mussten, war sogar die Finalteilnahme für Alina in greifbarer Nähe. Doch erstmal war Franziska an der Reihe. Sie turnte sicher alle Akros durch, den Vorwärtssalto etwas zu tief und nur kleine Wackler gaben Anlass für Abzüge. Dann war Alina am Balken: Der Aufgang, ein Flickflack über den Balken, zeigte sie das erste Mal hier. Ihre Sprünge und akrobatischen Verbindungen absolvierte sie absolut sicher. Dennoch - eine Unsicherheit reichte aus, um die Balance auf den 10 Zentimetern zu verlieren und Alina musste den Balken unfreiwillig verlassen. Das war der fehlende Punkt zum Balkenfinale. In der Gerätewertung standen Alina auf Platz 11 und Franziska auf Platz 14. Annette Lefebre, Trainerin im Landesstützpunkt Hannover, dazu: „Das hätte heute ein leicht verdienter Finalplatz sein können. Schade, dass sie wieder mal den Balken nicht durchgeturnt hat.“ Aber der Ärger war schnell verflogen, denn die Gesamtleistungen der beiden Spitzenturnerinnen konnte sich bei der Konkurrenz mehr als sehen lassen.

Und noch einen Grund zur Freude gab es in Berlin: Die Turntalentschule Hannover wurde im Rahmen der Deutschen Meisterschaften für ihren dritten Platz beim TTS-Pokal geehrt und erhielt einen Gutschein der Fa. SPIETH über 1000,-€.


Beste Stimmung, tolle Halle und große Erfolge unter dem Stern des Südens

Deutsche Hochschulmeisterschaften 2019

„Abfahrt 6.01 Uhr Hannover Hbf“ war die Ansage zum Start der Fahrt zu den deutschen Hochschul-Meisterschaften der Gerätturner- und turnerinnen in München. Zum ersten Mal seit längerer Zeit hatte sich auch eine Männermannschaft der Hannoverschen Hochschulen zur DHM angemeldet. Zusammen mit der schon zum dritten Mal startenden Frauenmannschaft ging es immerhin im ICE Tempo in die bayrische Landeshauptstadt, wo die gemütlichen Matratzenlager in den Turnhallen erst hergerichtet werden mussten. Gegen Nachmittag standen dann die Mannschaftswettkämpfe der Männer und der Frauen zeitgleich auf dem Plan. Die Hannoveraner konnten mit dem Team Linus Borchers, Alexander Pfaffenroth, Gideon Arndt, Jan Kräuter, Tim Kräuter, Björn Ole Hill und Felix Wendtland insgesamt einen guten 9.Platz erkämpfen,  ein toller Einstieg in das Event nach längerer Abwesenheit

Ganz anders die Situation bei den Frauen, die einen 2. und 3.Platz aus den Vorjahren zu verteidigen hatten. Mit dem Team Franziska Roeder, Klara Pelzl, Nadine Holldorf, Ella Lechner und Annalea Brüggemann stand bei fantastischer Stimmung, großer Hitze und noch mehr Lärm der Zuschauer ein prima 6. Platz zu Buche.

Da es gleichzeitig eine Einzelwertung gab, konnte Franziska als Zweite im Mehrkampf das Podest erklimmen, nur knapp geschlagen von ihrer Mannschaftskameradin in der Erstligamannschaft der KTG Hannover.

Nach einer recht kurzen Nacht, standen die Gerätefinals in einem spannenden Wettkampf auf dem Programm. Hier stieg auch mit akustischer Unterstützung durch Kuhglocken, leere Bierkästen, Rasseln und vereinzelten Blechblasinstrumenten  und durch das abwechselnde Turnen der Finalistinnen und Finalisten die Stimmungskurve nochmals deutlich an.  

Linus Borchers konnte in dieser besonderen Atmosphäre am Pferd recht gut die Nerven behalten und erturnte so einen sehr guten und dazu noch unerwarteten 4.Platz . Ähnliches gelang Alexander Pfaffenroth am Barren, wo er eine starke Übung turnte, die für ihn den 5. Platz bedeutete. Die niedersächsischen Hochschulturner konnte so bei ihrem ersten Auftritt nach längerer Abwesenheit von dieser Veranstaltung ihre gute Form unter Beweis stellen.

Die bei den DHM schon erfahreneren Frauen hatten dann durch die Finalteilnahme von Franzi zweimal die Chance auf einen Podestplatz. Diese ließ sich die Biochemie-Studentin von der Leibniz-Universität dann auch nicht nehmen. Mit einer vom durchaus fachkundigen Publikum bejubelten Barrenübung konnte sie den Sieg für Hannover erturnen, genauso wie am Boden, wo sie sich gegenüber weiteren Bundesligaturnerinnen durchsetzen konnte und den zweiten Sieg perfekt machen konnte. Mit diesem Doppelsieg wurde sie zur erfolgreichsten Turnerin am Finaltag. Das erkannten auch die hannoverschen Turner neidlos an und hoben ihre Uniteamkameradin unter allgemeiner Begeisterung dafür auf die Schultern.

Spätestens in der folgenden Nacht trat nun auch der Aspekt des gemeinsamen Feierns ganz in den Vordergrund, denn die Rückfahrt war erst für den Sonntagabend geplant. So konnten während des Tages diverse „OH Gruppen“ (chemische Formel für Bestanteile von Alkohol) auf unterschiedlichen Wegen abgebaut werden, bevor am Abend der Zug  den Münchner Hauptbahnhof Richtung Hannover verließ. Spätestens jetzt war klar, dass dieses sicher nicht der letzte Auftritt der Hannoverschen Studentenmeisterschaften bei diesem Wettkampf war.

Hervorzuheben ist die tolle Organisation durch die Münchner Studenten, die sich auch in einer ökologisch vorbildlich geringen Müllmenge zeigte.

Ein großer Erfolg für das Hannoversche Hochschulturnen ist auch die gemeinsame Teilnahme von Turnerinnen und Turnern, was den wachsenden Zusammenhalt im Hannoverschen Turnsport belegt.

Stefan Roeder

KTG Hannover II dominiert zum Saisonauftakt die Regionalliga Nord

Mit zwei sehr guten Wettkämpfen setzte sich das Team aus Hannover an die Tabellenspitze. Bereits beim ersten Wettkampftag in Baunatal überzeugten die Turnerinnen mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und einem erfreulichen zweiten Platz, denkbar knapp hinter der TG Kassel. Drei Wochen später beim Heimwettkampf legten die Athletinnen dann noch einmal nach und entschieden den Wettkampf mit über sieben Punkten Vorsprung für sich. Zur Sommerpause steht die KTG Hannover somit auf Platz eins der Tabelle, punktgleich mit der TG Kassel, jedoch mit der deutlich höheren Gesamtpunktzahl.


Zum Saisonauftakt in Baunatal lagen am Sprung alle Mannschaften dicht zusammen und auch am Stufenbarren konnte sich keines der vorderen Teams punktemäßig absetzen. Bei der KTG Hannover lief im ersten Wettkampf noch nicht alles nach Plan. Am Schwebebalken mussten die Hannoveranerinnen einige Stürze verschmerzen. Umso besser lief es am Boden, sodass dieses Gerät von der KTG gewonnen wurde. Hochwertige akrobatische und gymnastische Elemente wurden in den toll choreografierten Übungen dargeboten. Im Endergebnis fehlte den Hannoveranerinnen weniger als ein halber Punkt zum Tagessieg. Trotzdem war Trainerin Susanne Philipp mit der Mannschaftsleistung sehr zufrieden.


Den Heimvorteil nutzend wuchs die KTG Hannover drei Wochen später über sich hinaus. Nach einem nicht ganz geglückten Start am Sprung und dem nachfolgenden Stufenbarren, der recht ordentlich absolviert wurde, gewannen die Turnerinnen die Teamwertung am Schwebebalken. Am Boden rockten die Hannoveranerinnen dann regelrecht die Halle und entschieden auch dieses Gerät mit Abstand für sich. Die Freude über den Tagessieg und den ersten Platz in der Gesamttabelle war riesig, zumal in der Einzelwertung mit Lina Philipp (Platz 3) und Lea Winter (Platz 1) zwei KTG-Turnerinnen ganz vorne standen. Lina erturnte die Höchstwertungen am Sprung und Schwebebalken, Lea erzielte den Bestwert am Stufenbarren und die zweibeste Bodenwertung. Die Stärke des Teams besteht im außerordentlichen Zusammenhalt und das, obwohl der Altersunterschied zwischen den Turnerinnen sehr hoch ist. Einige Athletinnen sind erst 12 Jahre alt. Sie turnen ihr erstes Jahr im Kürbereich und in der Deutschen Turnliga. Andere Aktive sind seit Bestehen der KTG im Jahr 2010 im Team und haben entsprechend viel Erfahrung. Die Mischung aus „Jung“ und „Alt“ passt dennoch gut zusammen und alle motivieren und helfen sich gegenseitig.


Für die KTG-Hannover turnten Sarah Heinemann, Anna Lasthaus, Anna Wolpers, Kiara Müller, Greta Kese, Lea Winter, Lara Zemke, Lina Philipp und Lena Koblitz. Betreut wurde die Mannschaft von den Trainern/innen Susanne Philipp, Caroline Nolte und Peter Werner.

Susanne Maul-Koblitz

Landesfinale Niedersachsen-Cup LK2 und LK3

Landesfinale Niedersachsen-Cup LK2 und LK3

In Burgdorf traten die besten 6 Turnerinnen aus jedem Turnbezirk im Kampf um die Titel im Niedersachsen-Cup der LK2 und 3 an. Alle Teilnehmerinnen hatten somit schon zwei Qualifikationen hinter sich und können sich somit zu den Besten ihrer Leistungsklasse zählen. Erwartungsgemäß fielen die Ergebnisse dann auch ziemlich knapp aus und oft war der Balken das ausschlaggebende Gerät für die spätere Platzierung. In der LK2 kam als weiterer Schwierigkeitsfaktor das geforderte Flugelement am Stufenbarren hinzu. Letzteres gelang Sophie Peter vom MTV Wolfenbüttel zwar nicht perfekt, doch dafür lieferte sie an den anderen drei Geräten Übungen mit höchsten Schwierigkeiten gekonnt ab und sicherte sich damit den Sieg bei den Jüngsten in der LK2 vor Wiebke Tebbe (TuS Zeven) und Josephine Brol (TG Borgloh-Wellendorf). Deren Vereinskameradin siegte in der LK2 der 14- und 15-Jährigen knapp vor Katharina Friedrich (TSV Meine) und Iris Borowski vom TSV Vordorf. Die ersten drei lagen hier nur 0,49 Punkte auseinander.

Bei den 16- und 17-Jährigen kamen die Perfektionisten zum Zug. Wertungen jenseits der 14 Punkte waren hier die Bedingung, um vorne dabei zu sein. Zweimal schaffte diese Wertung Mathilde Flämig vom SV Kirchweyhe und sicherte sich damit den deutlichen Sieg in diesem Wettkampf. Platz zwei erturnte sich Lisanne Rolo Pinto Schröder vom TSV Stelle vor Pauline Schröder, Eintracht Hildesheim.

Bei den über 18jährigen lieferten sich Jennifer Preis und Sarah Kleinknecht, beide TSV Buchholz 08, ein spannendes Duell, dass am Ende Jennifer Preis mit 0,2 Punkten Vorsprung für sich entscheiden konnte. Bronze ging an Lena Kornetzky vom SV Kirchweyhe.

In der LK3 der Jahrgänge 2008-06 überraschte Sophie Biela (TSV Vordorf) nicht nur die Konkurrenz, sondern auch ihre Trainerin. Mit einer konstanten Leistung über alle vier Geräte und nicht zuletzt der besten Barrenwertung holte sie sich den Titel. Platz zwei ging an Nele Liebhardt vom TSV Ehmen vor Fenja Börner vom TS Großburgwedel.

Einen weiteren Titel für den SV Kirchweyhe holte Lilly Schluroff bei den 14-17-Jährigen, dicht gefolgt von Lena Bögershausen vom MTV Goslar. Den dritten Platz teilten sich Luisa Streich-Bruning (TuS Engter) und Marie Peters (Eintracht Hildesheim). 

Mit der besten Balkenübung hatte Greta Remmers (TuS Blau-Weiß Lohne) den nötigen Vorsprung, um den Sieg bei den über 18jährigen zu erlangen. Einen halben Punkt dahinter holte sich Jette Michaelis vom TSV Bremervörde Silber vor Larissa Schuhmacher vom MTV Goslar.

Landesmannschaftsmeisterschaften und TTS Pokal

Landesmannschaftsmeisterschaften AK und Turntalentschul-Pokal

In Burgdorf starteten die Nachwuchstalente zu ihren Mannschaftsmeisterschaften bzw. ab der AK9 zum Turntalentschul-Pokal. Mit zunehmender Altersklasse nahmen die teilnehmenden Teams rapide ab. In der AK7 gingen 4 Teams mit bis zu 4 Turnerinnen in der Landesmannschaftsmeisterschaft an den Start. Die besten drei Wertungen je Gerät kamen in die Wertung. Mit deutlichem Vorsprung landete das Team des Turnbezirks Lüneburg 1 auf dem Siegertreppchen vor den Braunschweigern und der ersten Mannschaft aus Hannover. Beste Turnerin in diesem Wettkampf war Zora Koller aus dem TB Braunschweig.

In der AK8 dominierten die Hannoveranerinnen den Wettkampf. Die 3. Mannschaft siegte klar mit fast 12 Punkten Vorsprung. Die beste Turnerin, Feline Voges, kam aus der zweitplatzierten Mannschaft, TB Lüneburg 2. Platz 3 ging an die 4. Mannschaft des Turnbezirks Hannover.

In der AK9 ging es für die einzige Mannschaft der TTS Langenhagen um den Test für den Bundeswettkampf. Merle Winter holte hier die höchste Einzelwertung.

Den TTS-Pokal der AK10 entschieden wieder die Hannoveraner für sich vor Langenhagen. Sophia Kratochwille (Hannover) sorgte hier für den meisten Punktzuwachs.

Die beiden Erstplatzierten traten dann im Bundesentscheid in Buchholz an. Das Langenhagener Team in der AK9 hatte gegen starke Konkurrenz zu kämpfen und belegte am Ende Platz 14. In der AK10 gingen nur 4 Mannschaften in den Bundeswettkampf, die Hannoveraner konnten ihre Vorleistung nochmal toppen und sich knapp vor der TTS Chemnitz-Altendorf auf Platz 3 retten.

Blau-Weiss Bundesliga-Turnerinnen erfolgreich!

Am Freitagmorgen reisten die Kunstturnerinnen des Turn-Teams Kiehn Group Lüneburg-Buchholz nach Ulm.
24 Mannschaften traten in drei Staffeln am Samstag und Sonntag in der Kuhberghalle in Ulm gegeneinander an. Jeweils 8 Mannschaften in der 1., 2. und 3. Bundesliga.
Die besten Turnerinnen Deutschlands treffen hier aufeinander. Selbstverständlich, dass auch die Cheftrainerin Deutschlands Frau Ulla Koch und die Bundesnachwuchstrainerin Frau Claudia Schunk das Geschehen in der Turnarena von der Wettkampfleitung aus beobachteten.
Alle namhaften Turnzentren Deutschlands entsenden ihre Teams: die TG Mannheim, der MTV Stuttgart, der Dresdner SC, die TuS Chemnitz-Altendorf, die in der Bundesliga für den TSV Tittmoning an den Start geht, die TUG Leipzig, um nur einige zu nennen. - … und das Turn-Team Kiehn-Group Lüneburg-Buchholz!!! Team-Chefin ist Susanne Tidecks, die die Organisation und die Trainings über den vereinseigenen Blau-Weiss-Leistungsstützpunkt abwickelt.
Im Reglement der Bundesliga ist festgeschrieben, dass jedes Team je Wettkampftag mit einer Gaststarterin auftreten darf. So ist es normal, dass Nationalturnerinnen aus Italien, der Türkei, Spanien, Holland, der Tschechei etc. die deutschen Teams verstärken.
Insgesamt ergibt das eine tolle Atmosphäre. Kunstturnspitzensport pur. Wir sind sehr stolz, dass unsere Mädchen in dieser erwählten Gemeinschaft ihren Platz gefunden haben!

In der 2. Bundesliga ist das Niveau hoch. Außerdem wird ab der zweiten Liga ohne Streichnote geturnt. Das bedeutet, vier Mädchen turnen und alle vier Wertungen gehen in die Team-Wertung ein. Strauchelt eine, fallen alle!
Unsere Mädchen mussten hart arbeiten und viele Wochenenden und Ferienzeiten in der Trainingshalle verbringen, um hier gut aussehen zu können. Doch auch an diesem zweiten Wettkampftag gelang ihnen dies vorbildlich.
Wieder beschlossen wir mit einem 5. Platz den Wettkampf und konnten unseren Staffelplatz 5 verteidigen. Unser Saison-Ziel Klassenerhalt ist damit weiterhin realistisch.

Susanne Tidecks


Deutschland-Cup der Gerätturnerinnen

8 Turnerinnen vertraten Niedersachsen beim Bundesfinale in Hösbach, darunter auch Titelkandidaten. In der Altersklasse 12-13 Jahre war bis zum dritten Gerät, dem Boden, Johanna Niebuhr (TSV Arminia Vöhrum) auf Medaillenkurs, Barren und Balken liefen erstaunlich gut, der Rest sollte machbar sein. Doch in der letzten Akro am Boden dann das aus – bei der Landung verdrehte sich das Knie, ein Weiterturnen ausgeschlossen. Hannah Jale Yasar (TuS Blau-Weiß Lohne) konnte ihre starke Leistung im Land am Boden nicht wiederholen und landete auf Platz 11.

Bei den 14-15Jährigen schaffte es Alice Dinter (TSV Buchholz) mit guten Punkten am Sprung und Balken den 7 Platz zu erreichen. Helena Schaper vom Braunschweiger MTV belegte in diesem Wettkampf Platz 22.

Hauchdünn ging es in der nächsten Altersklasse zu. Fabienne-Renée Liepelt (TSV Buchholz) holte am Sprung die mit Abstand höchste Wertung und dennoch reichte es nicht ganz. Mit nur 0,2 Punkten verpasste sie den Sieg, aber auch der Vizetitel ist eine tolle Leistung. Linnea Korbanka von der SG Hankenberge-Wellendorf schaffte es mit konstant guten Leistungen an allen Geräten auf den 7. Rang.

In der Altersklasse 18+ musste Lucie Gerbrecht, eine absolute Balkenspezialistin, gerade dieses Gerät gleich zweimal verlassen. Dadurch verpasste sie knapp das Treppchen und musste sich mit Platz 4 begnügen. Maria Heitmann holte die zweitbeste Sprungwertung und konnte damit den Punktverlust am Balken ausgleichen. In der Gesamtwertung belegte sie Platz 10.


Landesmeisterschaften der AK11; Jugendmeisterschaften 12-15 Jahre; Meisterklasse 16 Jahre und älter

Ein übersichtliches Stelldichein des Who is Who des niedersächsischen Gerätturnens fand im Leistungszentrum Hannover-Badenstedt statt. Es galt die Landesbesten zu ermitteln und um Qualifikationspunkte für die Deutschen Meisterschaften.  

In der AK 11, im letzten Jahr des Pflichtprogramms, trat Alina Schindler vom TSV Ehmen ohne Konkurrenz an und wurde somit Landesmeisterin mit 61,04 Punkten.

Die Turnerinnen der AK12 turnten in ihrem ersten Kürjahr nach Code de Pointage. Anna Lasthaus vom TV Jahn Walsrode zeigte fast an allen Geräten die höchsten Schwierigkeiten und wurde mit gut zwei Punkten Vorsprung Landesmeisterin. Platz zwei und drei gingen an Sarah Heinemann (MTV Jahn Schladen) und Hannah Kratochwille vom TC Arnum. Alle drei haben die Qualifikationspunkte für die Deutschen Jugendmeisterschaften erreicht.

In der nächsten Altersklasse AK13 wurde quasi eine Vereinsmeisterschaft ausgetragen. Drei Turnerinnen vom TSV Burgdorf, leistungsmäßig gleich auf, kämpften um den Titel. Siergerin wurde Greta Kese vor Kiara Müller und Luana Sensing.

Einen großen Leistungsunterschied gab es zur AK14. Die zwei Landeskader zeigten starke Leistungen mit denen sie die Quali-Punkte für die Deutschen Jugendmeisterschaften deutlich erzielten. Das Duell gewann Karina Schönmaier (Blau-Weiss Buchholz) mit 47,32 Punkten vor Lea Winter (SC Langenhagen) mit 44,71 Punkten.

Bei den 15jährigen konnte Karen Barke vom MTV Jahn Schladen einen deutlichen Sieg einfahren, an allen vier Geräten zog sie den Konkurrentinnen davon und siegte mit 45,48 Punkten vor Joelle Peters (TSV Altenmedingen) und Carolin Vaßholz (Blau-Weiss Buchholz). Auch Karen Barke schaffte damit die Qualifikationspunkte.

In der Meisterklasse gab es das größte Teilnehmerfeld, welches die Bundesligaturnerinnen dominierten. Das wurde besonders am Barren klar, wo Flugelemente und Holmenwechsel die D-Noten nach oben trieben. Aber auch am Boden hoben sich die drei unter anderem mit dem Doppelsalto von den übrigen Turnerinnen ab. Am Ende gewann Franziska Roeder (VfL Eintracht Hannover) vor Alina Heinemann (MTV Jahn Schladen) vor Finja Säfken (ebenfalls VfL). Auch diese Turnerinnen haben die Qualifikationspunktzahl erreicht.


Landesfinale und Landesmeisterschaften 06.04.2019 in Wellendorf

In drei Wettkampfklassen wurden in Wellendorf die Landesfinals und -meisterschaften ausgetragen. Bei den Seniorinnen und der LK1 ging es zudem um die Qualifikation zu den Bundeswettkämpfen. Einen Überraschungssieg gab es im Niedersachsen-Cup Pflicht. Hier trat erstmals das Wolfsburger Turntalent Lara Illenseer an und holte sich nach ihrem deutlichen Sieg im Turnbezirk Braunschweig nun auch hier den Landestitel mit über drei Punkten Vorsprung. Platz zwei ging an Maivi Fuchs (Blau-Weiss Buchholz) und dritte wurde Sophia Scheifer vom MTV Wolfenbüttel.

Im gleichen Durchgang traten die Seniorinnen an, die dieses Jahr nur in den unteren zwei Jahrgängen mit Konkurrenz turnten. Und hier hatten die Sandras wieder die Nase vorn. Wie im Vorjahr siegte in der Altersklasse 30-34 Jahre Sandra Neumann vom MTV Markoldendorf. Ihren deutlichen Vorsprung erturnte sie sich besonders am Sprung und Balken. Platz zwei und drei gingen an Katharina John vom TV Kleefeld und Madeleine Kindler vom SV Kirchweyhe. In der nächsthöheren Altersklasse 35-39 Jahre konnte das Salzgitteraner Urgestein wieder den Sieg holen. Obwohl sich Sandra Nitsche erst spät für einen Start bei den diesjährigen Meisterschaften entschied, überzeugte sie die Kampfrichter am Sprung, Barren und Boden mit eindrucksvollen Übungen. Fast drei Punkte Vorsprung hatte sie am Ende auf die zweitplatzierte Nora Janina Scholz (Einbecker SV), dritte wurde Joana Wallin vom MTV Braunschweig.

In den weiteren Altersklassen trat nur jeweils eine Turnerin an: Katja Gollisch (ASC Göttingen) 40-44J., Marina Hünecke (TuSG Ritterhude) 45-49J. und Marion Riedel-Brummack (TuS Oestringen) 50-54J.

Die Deutschen Seniorenmeisterschaften finden am 18.+19. Mai in Bühl statt.

Am Nachmittag kämpften die Turnerinnen der LK1 um die Landestitel und die Qualifikationen zum Deutschland-Cup Finale. Das größte Teilnehmerfeld gab es bei den 18-29jährigen. Erfreulich war der Zuwachs bei den jüngeren Jahrgängen. Zum einen durch ehemalige AK und AK-Aussteiger und zum anderen durch die drei Wolfenbüttelerinnen, die sich in die höchste Kürklasse hochgekämpft haben. So war der Wettkampf abwechslungsreich und für alle Anwesenden eine Augenweide.

Einen Machtwechsel zulasten der Schladener Mädchen gab es bei den 12-13jährigen. Den Sieg holte sich überraschend Hannah Yasar vom TuS Blau-Weiß Lohne. Sie zeigte die mit Abstand beste Balkenübung und konnte diesen Vorsprung bis zum letzten Gerät halten. Den zweiten Platz sicherte sich Johanna Niebuhr vom TSV Arminia Vöhrum an diesem letzten Gerät, dem Stufenbarren. Als einzige zeigte sie den geforderten Handstand und ein gelungenes Flugelement und kämpfte sich damit eindrucksvoll wieder nach vorne. Hauchdünn musste dann Celine Charfi (MTV Jahn Schladen) den Qualifikationsplatz ziehen lassen und sich mit Platz drei begnügen. Bei den 14-15jährigen konnten die etablierten Turnerinnen sich größtenteils durchsetzen. Fast fehlerfrei zog Alice Dinter (TSV Buchholz 08) durch den Wettkampf und sicherte sich am Ende den Sieg. Platz zwei ging an die Braunschweigerin Helena Schaper. Die Wolfenbütteler Neuzugänge zeigten noch reichlich Nervosität und noch nicht alle neuen Elemente klappten einwandfrei. Doch am Boden wuchs Emma Bartholomäus (MTV Wolfenbüttel) förmlich über sich hinaus, holte mit 14,37 Punkten die höchste Wertung und sicherte sich damit den dritten Platz.

Mit einem Feuerwerk an Sprüngen turnte sich eindrucksvoll Fabienne-Reneé Liepelt (TSV Buchholz 08) auf den ersten Platz bei den 16-17jährigen. Dank ihres sauberen Tsukahara kam Linnea Korbanka von der TG Borgloh-Wellendorf auf den zweiten Rang. Dritte wurde Kim Gärtner vom VfL Hameln.

Wieder zurück im Trainingsalltag zeigte Lucie Gerbrecht (MTV Wolfenbüttel) eindrucksvoll, dass sie sich den Deutschland-Cup zurückholen möchte. Mit einem sagenhaften Ausgangswert von 7,5 Punkten am Balken holte sie hier mit 15,35 Punkten die höchste Wertung und gewann die Gesamtwertung vor Maria Heitmann und Virginie ten Voorde (beide TSV Buchholz 08).

Die ersten zwei jeder Altersklasse werden Niedersachsen am 04.+05. Mai beim Deutschland-Cup in Hösbach vertreten.


Zwei Bronzeplätze für die niedersächsischen Turnerinnen beim Pre Olympic Youth Cup in Essen.

Mit einer sensationellen Balkenübung sicherte sich die 12jährige Anna Carolina Wolpers vom TSV Vordorf den Sieg an diesem Gerät und in der Mehrkampfwertung den dritten Platz. Damit bestätigt sie ihre Zugehörigkeit zum Bundeskader eindrucksvoll.

Mit zweiten Plätzen am Sprung und Stufenbarren turnte sich Karina Schönmeier vom Blau-Weiss Buchholz in der AK14 ebenfalls auf den 3. Platz der Gesamtwertung. Lea Winter hatte leider Pech am Balken und wurde dadurch auf Platz 12 durchgereicht.

Ebenfalls in Essen starteten die Jüngeren in der AK9 bis 11. Als beste niedersächsische Turnerin schnitt Sophia Kratochwille vom TC Arnum mit Platz 5 in der AK10 ab. Gefolgt von Amelie Pagel (TSV Dielmissen) und Juli Friedrich (VfL Eintracht Hannover) auf den Plätzen 6 und 7.

Weitere Platzierungen:

AK9 18. Platz Merle Winter (SC Langenhagen)

AK10 10. Platz Miriam Heene (MTV Wolfenbüttel)

  1. Platz Tessa Hoppe (MTV Jahn Schladen)

AK11 12. Platz Alina Schindler (Blau-Weiss Buchholz)


Nach dem überraschenden Aufstieg in die 1. bzw. 2. Bundesliga haben die Teams der KTG Hannover und TT Kiehn Group Lüneburg im hessischen Dillenburg einen super Start in die Saison hingelegt.

Nach dem späten Entscheid über den Aufstieg konnte die etablierte Mannschaft noch mit Isabell Marquardt aufgestockt werden. Auch die Holländerin Elze Geurts bleibt im Boot. Gut aufgestellt mussten sie aber gleich im ersten Wettkampf der Saison verletzungsbedingt auf Finja Säfken verzichten. Trotz des Handicaps konnten die Hannoveranerinnen im hohen Niveau der ersten Bundesliga mithalten. Am Ende standen180,40 Pkt. als Gesamtergebnis fest. Das bedeutete einen so nicht erwarteten 6.Platz in der Gesamtwertung des 1.Wettkampftages und gleichzeitig einen Vorsprung von fast 7 Pkt. auf die nächstplatzierte Mannschaft aus Köln und sogar 12 Pkt. auf das Team aus Berlin. Der Rückstand auf die Mannheimerinnen betrug auch nur zwei Punkte. Damit sind die Hoffnungen auf einen Klassenerhalt der Hannoveranerinnen um einiges realistischer geworden. In der inoffiziellen Einzelwertung kam Franziska Roeder mit guten 46,10 Pkt. auf Platz 9 und erreichte damit auch gleichzeitig die Qualifikation für die Teilnahme an den deutschen Meisterschaften in Berlin. Zu der fast nur aus Studentinnen bestehenden Mannschaft gehören ebenfalls: Alina Heinemann, Naomi und Ruby van Dijk und Anne Klein.

Genauso überraschend wie der Aufstieg der KTG ist das TT Kiehn Group Lüneburg in die 2. Bundesliga aufgestiegen. Die Turnerinnen aus Vereinen aus der Region Niedersachsen und Hamburg konnten sich kurzerhand mit Oleksandra Korzh vom Turnzentrum Kiew verstärken und traten so motiviert in die neue Ligaserie. „Unsere sechs Mädchen gingen geschlossen und hochmotiviert in den Wettkampf; sie unterstützten, bejubelten und trösteten einander,“ berichtet die Sportfachliche Leiterin Susanne Tidecks. Und das hatte sich in zweierlei Hinsicht gelohnt: Mit Platz 5, mit nur 0,1 Punkten Rückstand, hat das Team eine tolle Leistung abgeliefert und gezeigt, dass sie nicht nur die Nachrücker sind. Dazu kommt, dass Karina Schönmaier mit 46,35 Punkten nicht nur 5. in der Einzelwertung wurde, sondern auch die Qualifikationspunktzahl für die Deutschen Jugendmeisterschaften geknackt hat. Daneben gehören noch zum Team: Lisa Unger, Jalin Möhlenbrock, Mareen Jacobs, Jasna Ruge.


Super Start für die neuen Landesligen

Erstmals spannend wurde es schon vor dem Ligastart, denn am 09. und 10. Februar kämpften 46 Mannschaften aus den vier Turnbezirken erstmal um die 34 Startplätze in den Landesligen 1-4. Zwei Tage lang wurde in Bad Iburg geturnt, gebangt, die Daumen gedrückt und lautstark unterstützt. Der Chaoswettkampf machte seinem Namen keine Ehre, ob Zeitplan, Wertungen und das ganz drumherum – alles verlief bestens. So konnten die Turnerinnen einen wirklich tollen Wettkampf genießen, die KampfrichterInnen hatten trotz der Mammutaufgabe über beide Tage gute Laune. Schon während der ersten Durchgänge sorgten die Zwischenergebnisse für die ein oder andere Überraschung und so blieb es bis zum Schluss spannend, wer es in welche Liga schafft.

zur Fotogalerie

zur Ligeneinteilung

Re-Start für die Niedersächsische Turnliga

Neu, attraktiver, fairer– so sollen die neuen Landesligen in 2019 das Gerätturnen weiblich in Niedersachsen für Aktive und Zuschauer beleben.

Die wichtigste Neuerung: kein direkter Einstieg in die 4 neuen Ligen über die Bezirksqualifikation. Nur eine Mannschaft pro Turnbezirk steigt in die unterste Landesliga 4 auf. Zwischen den Ligen steigen jeweils zwei Teams am Saisonende auf bzw. ab. Die jährliche Qualifikation über den Bezirk entfällt für die Landesligamannschaften.

Attraktiver wird es durch die höheren Anforderungen: In den Ligen 3 und 4 müssen Kürübungen gemäß LK2 geturnt werden, in der Landesliga (LL2) müssen zusätzlich am Stufenbarren, Balken und Boden B-Abgänge, z. Bsp. Schraubensalto, gezeigt werden. In der höchsten Landesliga1 werden die Anforderungen der LK1 verlangt. Das bedeutet zum Beispiel am Boden akrobatische Verbindungen mit zwei verschiedenen Salti oder am Stufenbarren Elemente mit Handstand, Flugteile und natürlich die schwierigeren Abgänge wie in der LL2. Kürübungen nach LK3 und Pflichtübungen wird es nicht mehr geben.

Fairer wird die Landesliga, weil die Besten aufsteigen müssen. Bisher wurde auch gerne eine Liga tiefer geturnt und dafür gewonnen, anstatt sich mit starker Konkurrenz zu messen.

Die Verbands-und Oberliga fällt damit weg, ebenso wie die Landesklasse, in der bisher das Pflichtprogramm der AK-Aussteiger geturnt wurde.

Erstmals spannend wird es schon vor dem Ligastart, denn am 09. und 10. Februar kämpfen 46 Mannschaften erstmal um die 34 Startplätze in den Landesligen 1-4. Zwei Tage lang wird in Bad Iburg geturnt, gebangt, die Daumen gedrückt und hoffentlich lautstark unterstützt. Und erst am Abend des 10. Februars, wenn die letzte Turnerin ihre Übung beendet hat, werden die Ligen für die Saison 2019 feststehen.


Nun doch noch – KTG zurück in der 1. Bundesliga

Nach dem letzten Wettkampf der Saison 2018 in Berlin standen die Turnerinnen der KTG Hannover auf Platz 2 der Tabelle in der 2.Liga. Zwar gab es schon schnell Gerüchte über einen Rückzug der erstplatzierten Mannschaft aus Dortmund, aber die offizielle Abmeldung ging leider erst zum Jahresende bei der Deutsche Turnliga ein.  Obwohl die Planungen für die neue Saison durch die Ungewissheit natürlich sehr erschwert waren, herrscht große Freude im Team und auch bei Landestrainerin Annette Lefebre.

Text/Foto: Roeder

Spannendes Ligafinale mit Überraschungen

Hochkarätig begann das Wettkampfwochenende in Wellendorf mit der Verbandsliga. Ob Tsukahara am Sprung, Riesen und freie Felgen am Stufenbarren, tolle Akros auf dem Balken und zuletzt natürlich ein sehenswerter Mix aus Eleganz und Saltos in vielen Variationen am Boden – den wenigen Zuschauern wurde Turnen vom Feinsten geboten.

Am Sprung und Schwebebalken boten sich die Turnerinnen vom TSV Buchholz 08 und der TG Borgloh-Wellendorf ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Den Stufenbarren dominierten dann die Damen vom MTV Wolfenbüttel. Am Boden hagelte es dann entscheidende 14er Wertungen. So konnten das Ligafinale in diesem Jahr die Buchholzer für sich entscheiden, Platz zwei ging nach Wolfenbüttel vor Borgloh-Wellendorf.

Bei den jüngsten Starterinnen der Landesklasse wuchsen die drei Schladener Mädchen über sich hinaus. Ohne Streichwert war der Druck enorm und dennoch meisterten sie die Geräte mit Bravour. Mit einem komfortablen Vorsprung sicherte sich das Team des MTV Jahn Schladen den Sieg vor dem Turnteam Kiehn Group Lüneburg und dem MTV Wolfenbüttel.

Am Abend traten dann die Turnerinnen der Landesliga 3 an, nur eine Mannschaft pro Turnbezirk konnte sich qualifizieren, so dass hier nur die Besten dieser Liga am Start waren. Und so waren die Wertungen der Turnerinnen zum Teil auch dicht beieinander, so dass im Wettkampfverlauf kein Favorit auszumachen war. Der Sieg in der Landesliga 3 ging dann mit nur 0,2 Punkten Vorsprung an das Turnteam Kiehn Group Lüneburg vor der TG Wolfsburg/Ehmen und dem TSV Burgdorf.

Der Sonntag begann mit den Turnerinnen der Landesliga 2 und mit einem Überraschungssieg. Denn der MTV Goslar war hier eher als Neuling statt als Favorit angetreten. Punktemäßig lagen die Teams im Wettkampfverlauf ziemlich dicht auf. Einzig am Boden hatten die Harzer Athletinnen sich einen deutlichen Vorsprung erkämpft, der dann tatsächlich über die kleinen Schwächen am Balken hinwegrettete. Bei dem lauten Siegesjubel wurde dann das knappe Ergebnis fast nicht bemerkt, denn die Goslarer gewannen die Liga mit nur 0,05 Punkten vor den Favoriten TSV Ehmen und TSV Buchholz 08.

Zum Abschluss der Ligafinals wurde es nochmal richtig sehenswert: In der Landesliga 1 setzten die Routiniers vom TV Gut Heil Spaden mit stattlichen Darbietungen ein Zeichen. Aber auch die Konkurrenz hatte einiges auf Lager, doch in der Summe konnte keine Mannschaft den Spadenern das Wasser reichen. Für eine kleine Überraschung sorgten dennoch die Youngsters vom MTV Wolfenbüttel, die einen Durchmarsch bis Platz zwei hinlegten. Dritter wurde die Eintracht Hildesheim.

 

 


Von der Wolfsburger Presse als Turnvater Heiner betitelt, tritt nach über 40 Jahren VfL Wolfsburg-Trainer Heiner Wilhelm ab.

Mit Ehefrau Gerti und Tochter Anja waren sie eine der erfolgreichsten Turnfamilien Deutschlands. Im Jahr 1975 haben die Wilhelms als hauptamtliches Trainerteam das Gerätturnen im VfL Wolfsburg aufgebaut. Die damals 7jährige Tochter Anja wuchs dementsprechend in der Turnhalle auf. Mit ihrem unübersehbaren Talent wurde sie nicht nur in Wolfsburg bekannt, bis heute ist sie eine der erfolgreichsten Turnerinnen Deutschlands. Der Höhepunkt für Familie Wilhelm war Anjas Olympiateilnahme 1984 in Los Angeles, die mit einem 6. Platz am Schwebebalken gekrönt wurde. Zur damaligen Zeit im deutschen Turnsport eine Sensation.

Neben Olympia nahm Anja Wilhelm an drei Weltmeisterschaften teil und setzte den i-Punkt auf ihre Karriere 1987 mit einer EM-Bronzemedaille am Balken. Aber auch andere Turnerinnen haben es mit den Wilhelms auf die internationale Bühne geschafft: Die jetzige Trainerin des TSV Vordorf Michaela Hendel (geb. Mann) nahm 1989 an der WM in Stuttgart teil.

Bis 2008 standen die Eheleute Wilhelm immer zusammen in der Halle und trainierten viele kleine und große Turnerinnen und erzielten in den gut 30 Jahren über 300 Landestitel. Dann zog Ehefrau Gerti den Schlussstrich, ging in Rente und betrat seitdem die Halle nicht mehr. Heiner Wilhelm konnte sich noch nicht trennen, reduzierte seine Stunden und freute sich über jedes neue Element, was er den kleinen und größeren Turnerinnen besonders am Stufenbarren beibringen konnte.

Damals kam auch für Wilhelms Nachwuchstalent Sophie Scheder der Wendepunkt. Sie räumte für den VfL einen Titel nach dem anderen ab. Bis irgendwann die Fördermöglichkeiten im heimischen Wolfsburg nicht mehr ausreichten. Nach langem Abwägen wechselte Sophie Scheder im Alter von 11 Jahren zum TuS Chemnitz. „Heiner war damals ziemlich sauer, dass ich weggegangen bin,“ sagt die 21jährige Olympiadritte „aber heute wissen wir alle, dass das die beste Entscheidung war.“ Auch Wilhelm: „Wenn ich die Barrenübung von Sophie im Fernsehen sehe, muss ich klar sagen, dass hätten wir hier mit 3 Stunden Training am Tag nie geschafft.“

Doch so wirklich kann das auch noch keiner glauben. Immer wieder hatte er geäußert, „wenn ein neuer Trainer gefunden ist, höre ich auf“. Da niemand gefunden wurde, machte er also weiter. Doch nun setzt er den Verein in Zugzwang, denn nach dem Landesligafinale am 24. November ist wirklich Schluss. Da wird sicher auch Ehefrau Gerti drauf bestehen, die nun mehr Zeit mit ihrem Mann auf Reisen verbringen möchte. Auch wenn Sie sich skeptisch äußert: „So ganz kann weder unsere Tochter Anja, noch ich das glauben, dass er das jetzt durchzieht.“


Auf und Ab für die KTG Hannover am letzten Wettkampftag der 2. Bundesliga

Das letzte Wettkampfwochenende der 2. Turnbundesliga in Berlin bedeutete für die Athletinnen, Trainerinnen und auch Zuschauer ein Wechselbad der Gefühle. Nachdem am Freitagabend leider aus studienbedingten Gründen nur ein Teil des Teams zum offenen Training da sein konnte, war die Mannschaft um die Hannoveranerinnen Finja Säfken, Franziska Roeder und Alina Heinemann mit Elze Geurts und Naomi van Dijk zum Wettkampfbeginn wieder weitgehend komplett. Leider konnte Ruby van Dijk wegen Krankheit nicht in Berlin sein.

Die KTG musste Platz 1 belegen und die Konkurrenz aus Dortmund durfte höchstens auf den dritten Platz kommen, um den Aufstieg in die 1. Bundesliga für Hannover noch möglich zu machen.

Nach starken Leistungen am Sprung mit der höchsten Wertung unter allen Teams schien das Ziel auch noch in greifbarer Nähe. Nach der gelungenen Barrenübung von Alina folgte allerdings ein kaum erklärlicher Einbruch bei den übrigen Teammitgliedern, so dass die KTG mit der niedrigsten Wertung aller Teams vom Gerät gehen musste.

Am anschließenden Balken waren die hannoverschen Turnerinnen dann mit gewissen Einschränkungen wieder auf Normalniveau. In dieser Phase pendelte die Platzierung auf der Anzeigentafel zwischen Position 2 und 6.

Noch einmal ging allerdings ein merkbarer Ruck durch die Mannschaft, die den Boden mit Wertungen zwischen 11,40 Pkt. und 12,60 Pkt. und einer bravourösen Teamleistung als Wettkampferste abschließen konnte. Tatsächlich konnte somit der 2. Platz an diesem letzten Wettkampftag und auch der zweite Rang in der Abschlusstabelle der 2. Turnbundesliga erkämpft werden. Eine sehr achtbare Leistung, wenn da nicht noch die kleine Hoffnung auf den Aufstieg gewesen wäre. Dazu wurde Elze noch als Topscorerin der Saison mit einem Shirt und einem Blumenstrauß geehrt.

Nun kreiste allerdings schon seit dem Einturnen das Gerücht in der Berliner Halle, dass die siegreiche Mannschaft aus Dortmund, die vor allem aus Chemnitzer Gastturnerinnen bestand, sich durch deren Rückzug anderweitig orientieren würde. Dadurch wäre der Weg zum Aufstieg für die Niedersächsinnen doch noch frei geworden. Bis zum Redaktionsschluss gab es allerdings noch keine Entscheidung, so dass diese Frage im wahrsten Sinne des Wortes schwebend bleibt.

Trotzdem war das Team um Landestrainerin Annette Lefebre mit der Saison sehr zufrieden und wird auch die nächste Saison, egal in welcher Liga, mit viel Optimismus angehen.

Text/Foto: Roeder


Deutsche Hochschulmeisterschaften 2018 in Karlsruhe enden mit Platz 3 in der Teamwertung und drei Titeln für die Hannoverschen Studentinnen

Das Team der Universität Hannover nahm erst zum zweiten Mal an den Deutschen Meisterschaften teil und konnte mit einem dritten Platz die mit dem Vizetitel im vergangenen Jahr geweckten Erwartungen voll und ganz erfüllen.

Gekrönt wurde der Erfolg noch mit drei Einzeltitel in den Gerätefinals für die Bundesligaturnerinnen von der KTG Hannover Finja Säfken und Franziska Roeder.

Schon zu Beginn der Wettkämpfe am Samstagabend ließen die Gastgeber, wie auch das Münchner Favoritenteam keine Zweifel aufkommen, wem die größte Unterstützung des Publikums galt. Zum Teil waren die Fans aus ganz Deutschland in Busladungsstärke nach Karlsruhe gereist, was für eine sensationelle Stimmung sorgte und bis zur Partyatmosphäre langte.

Turnerinnen aus 14 Mannschaften gingen im Kampf um die Deutsche Hochschulmeisterschaft an die Geräte.

Das hannoversche Team bestand neben den beiden Bundesligaturnerinnen, aus Annalea Brüggemann, Klara Pelzl und Josefine Jakob, die allesamt an hannoverschen Hochschulen studieren. In der Sprungwertung lagen die Hannoveranerinnen bereits gut im Rennen. Aber besonders am Barren konnten die beiden Turnerinnen vom VfL Eintracht Hannover, Finja Säfken und Franziska Roeder, gegenüber der Konkurrenz mit Flugelementen in sauberer Ausführung punkten. Auch sonst sorgten diese Beiden für die meisten Teampunkte. Nach zwei Geräten lagen die Hannoveranerinnen sogar vor Karlsruhe und München. Am Balken konnte auch Clara Pelzl gute Punkte beisteuern. Leider fehlte am Boden eine dritte Übung mit hohen Schwierigkeiten, so dass hier ein paar Punkte verloren gingen.

Strahlende Gesichter dann bei der spätabendlichen Siegerehrung. Die norddeutschen Studentinnen haben es vor das Team der Sporthochschule Köln geschafft und wurden hinter Karlsruhe und München dritter. Finja Säfken errang dabei Platz 3 in der Einzelwertung des Mehrkampfes und Franziska Roeder Platz 6. Spätestens jetzt waren die Turnerinnen aus der nördlichsten teilnehmenden Universitätsstadt nicht mehr nur Außenseiterinnen.

Nach einer relativ kurzen Nacht standen für Finja und Franziska die Finalwettkämpfe an. Finja konnte dabei am Barren den Einzeltitel erringen vor ihrer Teamkameradin auf Platz 5. Auch am Balken stand Finja nach einer nahezu fehlerfreien Übung zu Recht als Meisterin fest. Den Abschluss der Wettkämpfe bildete dann das Bodenfinale, das Franziska nach einer ebenfalls einwandfreien Darbietung mit dem Titel Deutsche Hochschulmeisterin für sich entscheiden konnte. 

Ein toller Erfolg für die beiden Turnerinnen, die damit drei von vier möglichen Einzeltiteln nach Hannover holen konnten.

Der vierte Einzeltitel am Sprung ging an Ruby van Dijk aus Hessen, wie ihre Schwester Naomi (zusammen mit Finja Platz 1 am Barren) Mitglied des Bundesligateams der KTG Hannover.

Komplettiert wurde das erfolgreiche Wochenende mit Platz12 eines Teams der Uni Göttingen im adh-Cup.Zu diesem Erfolg trug vor allem Lia Bernewitz bei, die dem Regionalligateam der KTG Hannover angehört.

Text: Röder/Hoffmann

Fotos: Röder


Bundespokal der LTV-Mannschaften in Hilter

Die erste Mannschaft in der Altersklasse 16-29 holt mit nur 0,5 Punkten Rückstand Silber, das jüngere NTB-Team (12-15 Jahre) verpasst ebenfalls mit nur 0,5 Punkten das Treppchen und wird 5.

Einerseits war die Freude über Platz 2 riesengroß, andererseits hätte es mit einem groben Wackler weniger am Balken auch der Sieg sein können. Maria Heitmann, die erfahrenste Turnerin in der Mannschaft zeigte sich in Bestform, insbesondere durch ihre hochkarätige Barrenübung war sie die Zweitbeste dieser Wettkampfklasse. Aber auch Linnea Korbanka, die ihre Balkenübung nach der Quali nochmal aufpeppte, holte damit die höchste Gerätewertung und wichtige Punkte für ihr Team. Am Sprung konnte Fabienne Renée Liepelt den hohen Ausgangwert auch in Punkte umsetzen. Insgesamt eine tolle Teamleistung zu der Lisa Heinze, Grit Klöker und Jacqueline Musik ebenfalls beitrugen.

In dieser Wettkampfklasse trat noch eine zweite NTB Mannschaft an, die am Ende Platz 6 belegte.

Bei den Jüngeren waren die Ergebnisse der ersten 6 Mannschaften dermaßen knapp, dass wirklich nur ein paar Wackler über die Plätze entschieden. Vivienne Blum und Alice Dinter gehörten mit zu den besten im Teilnehmerfeld und waren damit auch die wichtigsten Punktelieferanten fürs Team. Dass die Mannschaft die zweitbeste Sprungwertung einfuhr, war auch der Verdienst von Greta Kese, die mit 13,45 Punkten neben Alice Dinter eine der höchsten Wertungen an diesem Gerät erkämpfte. Am Ende mussten sich die Niedersächsinnen mit Platz 5 begnügen.


Deutschlandpokal 27.+28.10.2018 in Berkheim

Niedersächsische Vertreter schlagen sich wacker beim Deutschland-Pokal

In Berkheim traf sich der nationale Turnnachwuchs, um die besten Mannschaften zu ermitteln und wichtige Punkte für die Kaderqualifikation zu erturnen.In der AK11 ging nur Anna Carolina Wolpers als Einzelstarterin in den Wettkampf. In der AK13-15 starteten Karina Schönmaier, Lea Winter, Nellie Adrian und Jule Kohl als einziges NTB Team.

Für Anna begann der Wettkampf am Balken: Leider der Schweizer Handstand nach dem Angang zu kurzgehalten aber dann zeigte sie all ihr Können: drei Menicellis in Verbindung, freies Rad und Schraube als Abgang. Für die sauber durchgeturnte Übung erhielt Anna 15,95 Punkte – ein guter Start in den Wettkampf. Am Boden lief es noch besser – 17,35 Punkte – eine der besten Wertungen an diesem Gerät. Die Sprünge über den 1,20 m hohen Tisch meisterte die zierliche Turnerin ganz passabel und erhielt eine Wertung von 16,4 Punkten. Der Stufenbarren ist eigentlich eine sichere Sache bei Anna, doch das Kampfgericht erkannte beide Felgen nicht an, was den Ausgangswert um 3 Punkte minderte und damit alle Hoffnungen auf eine gute Platzierung schwinden ließ. Mit 13,9 Punkten für die Barrenübung landete sie in der Gesamtwertung immerhin noch auf dem 13. Platz der bundesdeutschen Konkurrenz.

Für das Team in der AK13-15 lief es am Stufenbarren gut an. Die Übungen entsprachen den Erwartungen der Trainer, Nellie Adrian konnte mit einem Flugelement vom oberen zum unteren Holmen punkten. Am Balken konnten nur Lea Winter und Carina Schönmaier durchturnen, puschten das Konto mit 11,4 und 11,8 Punkten. Leider lief es bei Jule Kohl und Nellie alles andere als gut, beide mussten das Gerät zwei bzw. sogar dreimal verlassen. Am Boden lief es dann wieder ganz akzeptabel, Karina und Lea konnten die meisten Punkte für das Team einfahren. Am Sprung zeigten alle einen Tsukahara über den Tisch. Mit weniger als einen Punkt Rückstand aufs Treppchen landete das Team auf Platz 4.

Insgesamt bezeichnete das mitgereisten Trainerteam um Annett Lefebre die Teamleistung als ganz passabel: „Die Stürze am Balken haben die Mädels leider um Bronze gebracht.“


Landesmeisterschaften der AK7-11, Rahmenwettkampf AK12+ und Quali für den Bundespokal der LTV-Mannschaften, 22.09.2018 in Bad Iburg

Einen überzeugenden Start in den Wettkampftag lieferten die jüngsten Turnerinnen der AK7. Mit deutlichem Abstand gewann den Wettkampf Filin Voges von Blau-Weiss Buchholz vor Anna Sohnsmeyer und Greta Lüddecke, beide VfL Eintracht Hannover. Besonders bemerkenswert waren die Leistungen aller Turnerinnen am Balken, nur eine musste das Gerät verlassen.

Vorjahressiegern Anna Sophie Albrecht vom TSV Vordorf konnte auch dieses Jahr, nun in der AK8, mit einer konstanten Leistung an allen Geräten die Goldmedaille erringen. Aber auch die 2. und 3. platzierten Merle Winter (SC Langenhagen) und Jasmine Charfi (MTV Jahn Schladen) konnten die Anforderungen weitestgehend erfüllen, patzten je nur an einem Gerät. Alle drei setzten sich deutlich vom übrigen Teilnehmerfeld ab.

Erstaunlich viele Turnerinnen wagten sich dieses Jahr an die hohen Anforderungen der AK9 heran. Am besten gelang das der Langenhagenerin Nina Gerr, die vor Juli Flur Friedrich (Eintracht Hannover) und Sophia Kratochwille vom TV Arnum in dieser Altersklasse gewann.

Die erste Hälfte des Teilnehmerfeldes lag leistungsmäßig dicht beieinander, alle hatten mit den hohen DTB-Anforderungen am Stufenbarren und meistens auch am Balken zu kämpfen.

In der AK10 ging keine Turnerin an den Start. Von den drei Starterinnen in der AK11 konnte nur die Siegerin Anna Carolina Wolpers (TSV Vordorf) alle Anforderungen erfüllen. Dennoch beeindruckenten alle drei die Zuschauer mit ihren Leistungen, insbesondere am Balken mit Meni-Meni-Verbindung und Flickflack. Auf den Plätzen zwei und drei Anna Lasthaus (TV Jahn Walsrode) und Yella Wagenschein (MTV Wolfenbüttel).

Im Rahmenwettkampf der AK 12 und älter wurden Kürübungen nach CdP geturnt und ein breites Spektrum an Leistungen geboten. Hier dominierten die Erfahrensten das Feld und machten den Sieg unter sich aus: Alina Heinemann vom MTV Jahn Schladen gewann vor Franziska Röder vom VfL Eintracht Hannover. Platz drei erturnte sich Karina Schönmaier von Blau-Weiss Buchholz.

In den Qualifikationswettkämpfen zum Bundespokal der LTV-Mannschaften traten Turnerinnen der LK1 in zwei Altersklassen an. Bei den 12-15jährigen siegte Alice Dinter (TSV Buchholz 08) vor Vivienne Blum und Sophie Klare, beide TG Borgloh-Wellendorf. In einem größeren Teilnehmerfeld der Altersklasse 16-29 Jahre setzte sich Lisa Heinze vom TuS Bramsche durch. Die Plätze zwei und drei gingen an Fabienne-Reneé Liepelt und Maria Heitmann, beide TSV Buchholz 08.


Deutschland-Pokal der Seniorinnen in Waltershausen

Zwei NTB Teams kämpften in Waltershausen um den Bundespokal der Seniorinnen

Die Ü30 Truppe, angeführt von Landesmeisterin Sandra Neumann vom MTV Markoldendorf, belegte bei starker Konkurrenz Platz 7. Dabei holte Sandra Neumann mit der 5.besten Sprungwertung und Platz 7 in der Einzelwertung die meisten Punkte für das Mannschaftsergebnis. Am Boden konnten die Damen mit drei 13er Wertungen noch gut mit den vorderen Teams mithalten. Am Stufenbarren und Balken büßten sie einiges ein. Am Ende waren alle über Platz 7 zufrieden. Mit im Team turnten noch Katharina John, Liliane Heinsohn, Annika Henrichs, Nora-Janina Scholz und Gabriela Müller.

In der Altersklasse 40+ trat eine weitere Mannschaft des NTB an und konnte am Ende Platz 8 erreichen. Hier zeigten alle Turnerinnen einen ausgeglichenen Wettkampf. Der Balken wurde ab dieser Altersklasse mit der Bank getauscht, das sorgte für deutlich höhere Wertungen wie bei den jüngeren Starterinnen. Aber auch am Sprung waren sie der Konkurrenz auf den Fersen. In dieser Mannschaft turnten Barbara Reuscher, Katja Gollisch, Sandra Goldberg, Barbara Beer und Sabine Wendel.


Impressionen vom NTB Showwettkampf in Hannover

Die Vertreterinnen der niedersächsischen Gerätturn-Spitze hatten sichtlich Spaß und genossen die lautstarke Unterstützung genauso wie die angespannte, absolute Ruhe bei den Balkenvorführungen.


Kein Edelmetall für die Niedersächsischen Turnerinnen beim Deutschland-Cup

Knapp vorbei am Treppchen turnte Daria Hofmann vom TV Gut Heil Spaden in der Altersklasse 18-29. Als Dritte beim Land gerade noch qualifiziert, wuchs sie in Delitzsch über sich hinaus. Am Stufenbarren packte Daria Hofmann sogar noch eine Schippe drauf und wurde mit 52,95 Punkten vierte und damit beste Niedersächsische Turnerin an diesem Wettkampftag. Bei Vorjahressiegerin Lucie Gerbrecht (MTV Wolfenbüttel) zeigten sich besonders am Sprung die durch den Studienbeginn fehlenden Trainingseinheiten. Aber ansonsten spulte sie ihr Programm gekonnt ab und wurde mit 51,65 Punkten 5. Und auch die Dritte im Bunde der 18-29jährigen, Maria Heitmann (TSV Buchholz), konnte sich unter die TopTen turnen. Den Patzer am Balken konnte sie mit einem sensationellen Sprung etwas ausbügeln und landete damit auf dem 9. Platz.

Eine weitere Topplatzierung holte sich Jacqueline Musik vom TSV Buchholz in der Altersklasse der 16-17jährigen. Auch sie konnte ihre Leistungen am Balken nicht abrufen, punktete dafür aber am Sprung und Boden und wurde damit immerhin 5. Teamkameradin Fabienne-Renèe Liepelt hatte, wie beim Landesfinale, Probleme am Stufenbarren, dafür holte sie die zweithöchste Wertung am Sprung. Am Ende stand sie auf Platz 16.

Bei den 14-15jährigen lief es für die Schladenerin Laura Fahrbach hoffnungsvoll an: Mit 12,8 am Stufenbarren und 13,3 Punkten am Balken lag sie in Führung. Dann am Boden das Desaster – Sturz – und Ende des Wettkampfs. Mitstreiterin Vivien Blum (TuS Borgloh) steigerte sich nach Problemen am Stufenbarren, holte eine der höchsten Bodenwertungen und belegte insgesamt Platz 11.

Die Jüngsten im Bunde konnten ihre Möglichkeiten nicht ausschöpfen: Celine Charfi und Julia Riemenschneider (beide MTV Jahn Schladen) belegten bei den 12-13jährigen die Plätze 25 und 29.


Das Hannoveraner AK11-Dreamteam holt Silber beim Bärchenpokal in Berlin

Damit hatte wohl keiner gerechnet, verletzungsbedingt sind die Hannoveraner nur zu dritt in der AK11 angetreten. Anna Carolina Wolpers, Laila Vianne Juhrbandt und Johanna Niebuhr wollten dennoch alles geben. Und das gelang diesmal am besten der kleinen Anna. Sie wuchs förmlich über sich hinaus, turnte als einzige dieses Wettkampfs alle geforderten Elemente. In der Einzelwertung schaffte sie den sensationellen dritten Platz und in der Bodenwertung wurde Anna sogar erste. Aber auch die anderen beiden sorgten für das tolle Mannschaftsergebnis, denn zu dritt kam jede Wertung in das Ergebnis. Und für diese Teamleistung gab es dann Platz 2. Anna und Laila haben sich zudem durch ihre Einzelwertungen für den Kaderturn-Cup des DTB qualifiziert.

Alle weiteren Ergebnisse des Bärchenpokals auf der Seite der KunstTurnRegion Berlin.


Landesmeisterschaften der Jugend AK12-15 und Meisterklasse 16+

Erfreulich die hohe Teilnehmerzahl bei den diesjährigen Landesmeisterschaften der AK12 und älter. Leistungsmäßig machten besonders die Kader- und Bundeligaturnerinnen auf sich aufmerksam, die hier mit hohem Niveau die Wettkämpfe dominierten. Allen voran die einzige niedersächsische Bundeskaderturnerin Karina Schönmaier (Blau-Weiss Buchholz), die sich den Sieg in der AK13 vor Lea Winter vom SC Langenhagen sicherte.

Absolut sehenswert waren auch die Darbietungen der Meisterklasse. Insbesondere das Duell der Bundesligaturnerinnen (KTG Hannover) vom VfL Eintracht Hannover Franziska Röder und Finja Säfken bot ein Feuerwerk an akrobatischen Glanzpunkten. Die Entscheidung zwischen den beiden fiel dann am Stufenbarren. Franziska Röder turnte hier die schwierigere Übung und das ohne große Fehler. Damit schaffte sie sich genug Polster bis zum Wettkampfende und holte sich den Landestitel vor Finja Säfken. Platz 3 belegte Lisa Unger vom Blau-Weiss Buchholz, die am Schwebebalken die höchste Wertung erturnte. Sie turnt mit dem Turn-Team Kiehn Group Lüneburg in der 3. Bundesliga.

Alle Ergebnisse hier.

Landesmannschaftsmeisterschaften und Turntalentschulpokal der Gerätturnerinnen

Der Spitzennachwuchs der Turnbezirke und Turntalentschulen trat zu seinem ersten Landesvergleich an, die AK7 und 8 in den Landesmannschaftwettkämpfen und in der AK9-11 im Turntalentschulpokal.

Bereits die Jüngsten hatten mit den Anforderungen der Pflichtübungen schwer zu kämpfen, nur wenige Turnerinnen erhielten die vollen Ausgangwerte anerkannt und noch weniger erturnten sich einen Bonus. Die beste Einzelwertung errang Feline Voges vom TB Lüneburg, die mit ihrer Mannschaft den zweiten Platz belegte. Der Sieg ging an den TB Hannover 1, wo besonders Anni Sohnsmeyer und Gretha Lüddecke die Punkte holten.

Zwei Ausnahmetalente sorgten in der AK 8 für einen Lichtblick. Die eine ist Anna Albrecht, stammt eigentlich aus dem TB Braunschweig, trainiert aber im Landesstützpunkt und startete deshalb für den TB Hannover3. Sie dominierte das Wettkampfgeschehen durch ihre exakten Darbietungen, holte mit 56,83 Punkten die höchste Einzelwertung und führte ihr Team damit zu Platz 1. Genauso stark zeigte sich Yasmine Charfi, die mit dem TB Braunschweig an den Start ging. Mit 55,58 Punkten holte sie die zweitbeste Einzelwertung und mit ihrer Mannschaft Platz 3.

In der AK 9 gingen dieses Jahr erstmals wieder 4 Teams in Rennen. Am besten schnitt die TTS Hannover ab und hat sich damit zum Bundeswettkampf Ende Juni in Chemnitz qualifiziert.

In der AK 10 gingen nur noch drei Einzelturnerinnen in den Wettkampf. Durch die enorme Steigerung der Anforderungen nehmen immer weniger Turnerinnen in den höheren AK stufen teil. Und auch hier sieht man bei den Ausgangswerten, dass die Mädchen zum Beispiel am Stufenbarren weit weg davon sind, die Anforderungen zu erfüllen. Am besten gelang das noch Alina Schindler, die insbesondere am Sprung, Balken und Boden ein hohes Niveau zeigte und damit verdient den Wettkampf gewann.

In der AK 11 gingen ebenfalls drei Mädchen an den Start. Hier waren die Unterschiede nicht ganz so krass, doch wurde deutlich, dass die neuen Elemente noch nicht Routine waren. Die besten Nerven hatte von den dreien Laila Vianne Juhrbandt, die den Wettkampf vor Anna Carolina Wolpers und Johanna Niebuhr für sich entschied.

Alle Ergebnisse hier.


Vier TopTen-Platzierungen bei den Deutschen Seniorenmeisterschaften der Gerätturnerinnen in Essen

Sieben der bei den Landesmeisterschaften in Bad Iburg qualifizierten Damen reisten optimistisch nach Essen, um sich der gesamtdeutschen Konkurrenz zu stellen. Allen voran Sandra Nitsche vom TSV Salzgitter. Sie ging in der W35 an den Start und turnte einen sehr konstanten Wettkampf. Mit 50,35 Punkten und Rang 4 sorgte sie für die beste niedersächsische Platzierung. Ebenfalls in der W35 turnte Nora Scholz vom Einbecker SV und belegte mit 43,35 Punkten den 12. Platz. Sandra Neumann vom MTV Markoldendorf holte im Wettkampf W30 die viertbeste Barrenwertung und glänzte am Balken, wofür sie die dritthöchste Wertung erhielt. Am Ende stand sie mit 53,15 Punkten auf dem 6. Platz. Im gleichen Wettkampf ging noch Katharina John (TV Kleefeld) an die Geräte und holte mit 48,1 Punkten den 14. Platz.

Sandra Goldberg (VfL Bückeburg) machte dann das erfolgreiche Sandra-Trio perfekt: In der W40 zeigte sie am sonst so gefürchteten Wackelbalken eine hochkarätige Übung und legte damit den Grundstein für den 7. Platz in der Gesamtwertung mit 48,2 Punkten. Ebenso gekonnt die Balkendarbietung von Katja Gollisch (ASC Göttingen) in dieser Klasse, die damit Platz 10 erreichte. In der Wettkampfklasse W 45 ging Marina Hünecke (TuSG Ritterhude) ins Rennen, punktete besonders am Balken und Boden und errang mit insgesamt 46,75 Punkten Platz 14.


Deutsche Jugendmeisterschaften Unterhaching 28.04.2018

Drei Turnerinnen vertraten Niedersachsen bei den Deutschen Jugendmeisterschaften am 28.04.2018 in Unterhaching. In der AK13 starteten Karina Schönmaier (Blau-Weiss Buchholz) und Nellie Adrian (MTV Jahn Schladen). Karina und Nellie begannen am Boden, Karina beeindruckte besonders mit Doppelsalto. Beide punkteten am Sprung mit einem gebückter Tsukahara. Am Stufenbarren mussten beide eine perfektere Ausführung abliefern, denn hier fehlten einige Schwierigkeiten, um ganz vorne dabei zu sein. Das gelang Nellie sehr gut. Leider verhagelte sich Karina mit einem Sturz eine bis dahin sichere TopTen Platzierung. Am Schwebebalken dann Pech für Nellie, Straucheln bei der ganzen Drehung und beim freien Rad musste sie runter, dafür Menicelli und Salto rückwärts sauber in den Stand und auch der Auerbach-Abgang perfekt. Karina turnte hier alle Akros sauber durch und schrammte leider knapp am Balken-Gerätefinale vorbei. Im Mehrkampfergebnis belegte Karina Platz 11 und Nellie Platz 16.

Im Wettkampf der AK 14 ging Xenia Herrmann (VfL Wolfsburg) am ersten Gerät dem Stufenbarren gleich in die Offensive: Paksalto vom oberen zum unteren Holmen. Der gelang super, leider dann ein Sturz beim Stalder in den Handstand. Am Balken Salto vorwärts als Aufgang, Menicelli-Spreizsalto in Verbindung und Salto rückwärts – alles in den sauberen Stand. Hier gab sie den Kampfrichtern wenig Möglichkeiten für Abzüge. Am Boden fehlte ihr ein Doppelsalto, dafür bestach sie mit mehreren Schraubensaltos. Am letzten Gerät, dem Sprung holte Xenia nochmal gute Punkte für ihren Tsukahara gebückt, womit sie in der Gesamtwertung einen tollen 14. Platz errang.

(Fotos: Bernhard Schwall)


 Landesentscheid Deutschland-Cup Bad Iburg 21.04.2018

Die Landesentscheidungen im Deutschland-Cup machten die Favoriten unter sich aus.

Bei den Jüngsten in der Altersklasse 12/13 bleiben die Turnerinnen des MTV Schladen unter sich. Hier belegte Celine Charfi Platz 1 vor Julia Riemenschneider.

In der nächsten Wettkampfklasse (14/15) gab es ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Laura Fahrbach (Schladen) und Vivienne Blum von der TG Borgloh-Wellendorf. Beide konnten allerdings nicht alle Übungen fehlerfrei durchturnen, so dass am Sprung und Stufenbarren Laura Fahrbach deutlich die Nase vorne hatte und Vivienne Blume besonders am Schwebebalken und Boden die Kampfrichter beeindruckte. 0,4 Punkte entschieden dann das Mehrkampfergebnis zugunsten von Laura Fahrbach. Den dritten Platz erkämpfte sich Alice Dinter vom TSV Buchholz 08.

Bei den 16-17-Jährigen dominierten die Buchholzer den Wettkampf mit hohen Schwierigkeiten und eindrucksvollen Choreografien. Fabienne-Reneé Liepelt und Jacqueline Musik (beide TSV Buchholz 08) lieferten sehr ausgeglichene Wettkämpfe und machten dann auch die Siegerin unter sich aus. Mit knapp 0,3 Punkten Vorsprung siegte Fabienne-Reneé Liepelt.

Eine ziemlich klare Entscheidung gab es bei den 18-29-Jährigen. Hier scheint Lucie Gerbrecht (MTV Wolfenbüttel) ein Abo auf den ersten Platz zu haben. Und zu mindestens so lange sie eine derart hochkarätige Balkenübung in einer so exakten Ausführung abliefert, wie dieses Jahr, wird das wohl auch so bleiben. Unerreicht waren ihre Wertungen am Balken und Boden. Da bleib es den Mitstreitern nur, um die folgenden Plätze zu kämpfen. Dies schafften Maria Heitmann vom TSV Buchholz 08 mit Platz 2 und Daria Hoffmann vom TV Gut Heil Spaden mit Platz 3.

Mindestens die ersten zwei jeder Wettkampfklasse (Platz 3 auf Antrag) werden den Niedersächsischen Turnerbund beim Deutschland-Cup am 09./10.06.2018 in Delitzsch vertreten.


 Landesmeisterschaften der Seniorinnen Bad Iburg 21.04.2018

Sandra musste man heißen und Turnen mussten sie natürlich auch können. Die erfolgreichen Teilnehmerinnen der Seniorinnen-Landesmeisterschaften in Bad Iburg brauchten sich keineswegs vor den Jüngeren verstecken. 16 Turnerinnen traten in den jeweils zu 5 Jahrgängen zusammengefassten Wettkampfklassen an, um die zwei Besten zu den Deutschen Meisterschaften der Seniorinnen zu entsenden. Waren es in den unteren Jahrgängen noch 5 Starterinnen, wurden es mit zunehmenden Alter immer weniger. Aber auch die Anforderungen gingen zurück. Bis zur Altersklasse 45-49Jahre wurde ein Vierkampf nach den Regularien der LK3 gefordert, in der AK 50-54 ein Dreikampf LK3 und in der AK 6569 ein Zweikampf nach LK4.

Im Gegensatz zum Vorjahr waren die Entscheidungen dieses Jahr sehr klar, in der AK 30-34 setzte sich Sandra Neumann vom MTV Markoldendorf von Anfang an durch. Am Sprung punktete sie mit einem akkuraten Halb-Halb und spätestens am Boden hätte sie mit einem Ausgangswert von 5,1 und einer Wertung von 13,65 Punkten auch bei den Jüngeren ganz vorne mitgeturnt. Mit knapp 4 Punkten Vorsprung holte sie sich den Landestitel vor Katharina John (TV Kleefeld) und Constance Stegbauer (TuSpo Weende). Auf den weitern Rängen Gabriela Müller und Carina Pygoch.

In der nächsten Altersklasse setzte Sandra Nitsche (TSV Salzgitter) ein deutliches Zeichen, dominierte den Wettkampf vom ersten bis zum letzten Gerät mit einer akkuraten Ausführung der Elemente. Mit über 7 Punkten Vorsprung siegte sie in der AK 35-39 und ist bestens auf die Deutschen Meisterschaften vorbereitet. Die Ränge 2 bis 4 belegten Daniela Behrens (MTV Himmelpforten) vor Nora Janina Scholz und Janna Levke Wimmer (beide Einbecker SV).

Sandra Goldberg vom VfL Bückeburg sorgte dann für den nächsten Sieg in der AK 40-44. Auch wenn sie die Bodenwertung an Katja Gollisch (ASC Göttingen) abgeben musste, Höchstwertungen am Sprung, Stufenbarren und Balken reichten ihr zum Sieg vor Gollisch und Marina Behrens (MTV Himmelpforten).

Offizielle Kooperationspartner des NTB