Was tun, wenn ich selbst davon betroffen bin?

Wenn es in Deinem Verein schon eine Vertrauensperson zu diesem Thema gibt, dann kannst Du Dich ihr anvertrauen und Dir sicher sein, dass sie Dir hilft. Wenn es bei Euch noch keine Ansprechperson gibt, dann überlege Dir, welcher erwachsenen Person aus Deinem persönlichen Umfeld Du besonders vertraust. Das können Deine Eltern sein, aber beispielsweise auch Leute aus Deinem Verein oder Deiner Schule.
Es ist wichtig, dass Du mit jemandem über Deine Erfahrungen sprichst, denn nur so kannst Du Unterstützung bekommen. Selbst wenn Du Dir nicht sicher bist, wie Du Deine Gefühle oder die Wahrnehmungen einordnen sollst.

Generell gilt, dass Du immer sagen und zeigen sollst, wenn Dir bestimmte Berührungen oder Bemerkungen unangenehm sind. Deine Empfindungen sind richtig, auch wenn ein Erwachsener das Gegenteil behauptet. Es sind Deine Grenzen und Deine Gefühle!
Kinder und Jugendliche haben jederzeit ein Mitsprachrecht und ein Recht darauf "Nein" zu sagen und ihre Gefühle zu äußern. Dies gilt bereits bei mulmigen Gefühlen, unpassenden Äußerungen und Berührungen oder bei unangenehmen Situationen.

Hier findest du weitere Kontaktadressen von Vertrauenspersonen, denen Du Dich anvertrauen kannst und die Dir helfen werden.

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